Gibt es nicht ein paar Forscher/HEMA-Enthusiasten, die sich mit Gerichtsmedizinern/Ärzten zusammensetzen um zu überlegen was wie Sinn macht, wenn man schon keinen Zugang zu einer lebendigen Tradition hat?
Ich kann da nur für mich sprechen. Meine letztes und intensivstes "Forschungsobjekt" war das I33 (über das ich auch mit Roland in Kontakt kam), da hatte ich noch mehr als genug damit zu tun, die Stücke nach und nach nachzuvollziehen. In Richtung Waffenwirkung / Waffenführung blieb es daher bei der Analyse von Verletzungen (u.a. aus Visby) sowie Schnitttests (plus Frog DNA).
Der von Dir vorgeschlagene Ansatz wäre sicher sehr interessant. Gerade heutzutage wo man im HF schon viel weiter ist, als zu der Zeit, zu der ich noch aktiv war.