Ich habe die banalen Eindrücke zu vermelden, dass sich Kettlebell-Training und herkömmliches Inhouse-Training (LS, Klimmzüge und andere Körpergewichtsübungen) inzwischen gut auf die Optik der Muskulatur und auch ganz nett auf die Kraft auswirken, etwas das mit mit 18 überhaupt nicht gelungen ist (Gewicht konstant bei 72kg, gain = null).
Allerdings musste ich auch anerkennen, dass ich nicht mehr wie früher trainieren kann, obwohl es noch in einem steckt. Sprich, man will wieder voll reinklotzen, aber der Rücken und Ellbogen/Schulter sagen schnell Njet. Ich hatte halt gleich das volle Programm für die Bauchmuskulatur versucht, und leider mörderische Rückenschmerzen kassiert. Eine Pause von X Jahren lässt sich mit 50 eben doch nicht in kurzer Zeit aufholen.
Ich kann aber grundsätzlich Kettlebell-Übungen empfehlen, nur muss man bei der Last und Intensität die Kirche im Dorf lassen. Das halten die Gelenke nicht mehr aus, wenn man zu lange raus ist. Ich habe halt versucht wieder einen ordentlichen Wurf für die Handball-Altherren zu erwerben, und das ging anfangs auch erstaunlich gut, durch Simulation der Wurfbewegung mit einer 8kg-Kettlebell. Nach zwei Wochen war dann aber nicht nur der Wurf wieder ok, sondern der Ellbogen auch gereizt, da habe ich es dann lieber gelassen. So trainieren wie mit 25 sollte man wirklich nicht probieren.
"Man kann Leuten nicht verbieten, ein ***** zu sein." (Descartes)