ich nehm mal dies hier als Inspiration, ich hoffe das passt:
nach den fünf Wandlungsphasen ist Wasser das "alte Yin" und Feuer das "alte Yang". Holz wär das junge Yang, Metall das junge Yin. Warum die beiden "alten" Aspekte gewählt werden, ist bestimmt auch noch eine interessante Frage, aber eine ANtwort darauf habe ich nicht.
Natürlich ist der Yin-Yang Aspekt drin, aber ich würde doch eher die beiden Dynamiken - von oben nach unten fürs Wasser, von unten nach oben fürs Feuer - betonen.
Oder auch die emotionalen und geistigen Qualitäten: Wasser ist Tiefe, Weisheit, Mut, Emotionalität, - die "stillen tiefen Wasser", die "überschäumenden Gefühle"; Feuer ist Begeisterung, Freude, Kommunikation, das Leuchten in den Augen (shen), "Feuer und Flamme sein", "für etwas brennen", "eine heisse Sache/Person"... Redensarten finde ich da immer sehr erhellend.
Die Alchemie bestünde dann darin, sich so zu bilden, dass die jeweiligen Qualitäten in den passenden Momenten optimal zur Verfügung stehen und nutzbar sind. Die meisten Menschen haben ja ein gewisses Ungleichgewicht, gewisse Vorlieben, was dann unter Umständen Probleme schafft, weil man nicht adäquat reagieren kann, wenn eine dieser Kräfte zu wenig entwickelt ist.
ich würde meinen, nicht immer, sondern nur, wenn man korrekt damit arbeitet.Feuer und Wasser sind energetische Begriffe, das Arbeiten mit diesen Energien hat doch immer transformierende Wirkungen zur Folge, oder sehe ich das falsch?
Traditionelle Formen von Training sind da meist gut geeicht, sodass es hilfreich und transformierend ist, und nicht hilflos und am Schluss zerstörerisch.





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