Ich gestehe Dir natürlich die Freiheit zu, die Vorliebe für diese Erinnerung zu pflegen...
Es ging eher darum, wie es kommt, dass man Wesen mit ähnlichen Fähigkeiten und sogar der gleichen Spezies grundsätzlich wertschätzt.
Ob man dadurch ein "guter" Mensch wird, ist eine Frag der Definition von "gut".
Nach meiner Erinnerung Unterscheidet Nietzsche zwischen einer Moral die in "gut" "schlecht" gegenüberstellt. Da wäre dann ein guter Mensch ein starker, leistungsfähiger Mensch.
Dagegen die Moral die in "gut" und "böse" unterscheidet, Da wäre dann ein guter Mensch einer der sich anderen gegenüber nett verhält...
Die Unterschiedung in "gut" und "böse" ist ja laut Bibel die Folge davon, dass man von einem verbotenen Baum gegessen hat und bewirkte, dass man aus dem Paradies vertrieben wurde...
Damals waren die meisten Leute Christen...
Wie war denn die Argumentation genau?
Das ist in den abrahamitischen Religionen ja nicht durchgängig so...
Teilweise wird die unfaire Behandlung Andersgläubiger ja sogar gefordert, und ich glaube, die Menschen werden mit Spreu und Weizen verglichen, es gibt Erwählte....
Erstens bin ich kein Atheist und selbst wenn ich einer wäre, wüsste ich nicht, dass es mir dann verboten wäre, mich an sinnvollen Richtlinien zu orientieren.
Ich mach das ja nicht, weil es ein göttliches Wesen gesagt hat, sondern weil ich es vernünftig finde.
Ich finde einige Aussagen sinnvoll und aktuell, auch wenn manche behaupten, die Menschen früher wären ganz anders gewesen und das wäre alles nicht übertragbar...





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