ich möchte es mal so ausdrücken: ganz gewiß gibt es viele christen, die anderen menschen als vorbild dienen können, und zwar durch ihr handeln.
diese menschen verdienen respekt.
wenn sie zu diesem handeln durch ihren glauben gebracht werden - fein.

aber ebenso gewiß gibt es sehr sehr viele menschen, die nicht an den christengott glauben, die sogar an überhaupt kein "höheres wesen" glauben, und die dennoch durch ihr handeln anderen menschen als vorbild dienen können.
auch diese menschen verdienen respekt.

"vorbild" meint hier nicht große, heroische taten, sondern ein alltägliches leben, das sich an zurückhaltung, rücksichtnahme, freundlichkeit, aufrichtigkeit und hilfsbreitschaft orientiert.

und eben da finde ich es unerhört und anmaßend, wenn gläubige dennoch mehr oder weniger deutlich unterstellen, daß nicht-gläubige dann aber irgendwie doch nicht so "edel und vorbildlich" sein KÖNNEN wie gläubige, da den nicht-gläubigen ja das "wichtigste", nämlich der glaube fehlt ...