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Du sagst also, das regelmäßiges Blutspenden gefährlich wäre?
Nein. Wenn du dir aber mal ein paar der alten Protokolle durchliest, wurden z.T. von kranken Patienten bis zu 3L Blut abgezapft. Blutspenden wird soweit ich mich erinnern kann alle 3-4 Wochen gemacht (und ein halber Liter wird entfernt), und solltest du krank sein, darfst du es nicht machen. Blutplasmaspenden konnte man deutlich häufiger machen (zweimal die Woche glaube ich?), weil keine Blutzellen mitgenommen werden, und der Körper nur Flüssigkeiten ausgleichen muss.

Damit es hier keine Missverständnisse gibt: Aderlass für mich ist die Abnahme größerer Mengen Blut in relativ regelmäßigen Abständen (>2L Blut in kurzer Zeit) zur Behandlung diverser Krankheiten von über Vergiftungen zur Entzündungen, etc. Blutspenden alle 4 Wochen ist für mich nicht Aderlass!

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Auch ist die Studie vom Immanuel Krankenhaus Berlin unter Prof. Andreas Michalsen falsch?
Ich weiss nicht, welche Studie du meinst... Die hier? Ich habe ehrlich gesagt versucht die Studie bei PubMed oder SciFinder zu finden, es ist mir nicht gelungen. Nicht sicher, wo die publiziert wurde, daher kann ich keine Aussagen darüber treffen.

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Aderlass als Standardtherapie bei Hämochromatose ist auch nicht zu empfehlen?
Wie ich gesagt habe: in speziellen Fällen sinnvoll. Familienmitglied von mir hat Vaquez Krankheit und muss relativ regelmäßig (viel) Blut abgeben daher. Ich hätte das myeloproliferativ noch erweitern können, aber ich dachte mein Punkt sei klar genug, dass solange du keine Probleme mit Blutbildung hast (im Sinne von zu viel in irgendeiner Form), regelmäßiges Blutspenden kontraproduktiv ist. Mea culpa.