
Zitat von
discipula
Doch, genau so lernen Menschen im Allgemeinen.
Was, glaubst du, würde die bessere Ballwurftechnik erzeugen:
a) ein Unterricht, wo die Position der Füsse, die Position der Hände, die Aktion jedes einzelnen Glieds im Detail erläutert wird, à la "rechter Fuss macht einen Schritt von 85.4 cm nach vorne mit Abweichung 15° im Gegenuhrzeigersinn, worauf die linke Hand... *bla bla bla*"
oder
b) gib einem ein paar Bälle, ein Haus und sagt "komm erst wieder, wenn alle Scheiben eingeschlagen sind!"
Definitiv a) So wird professionell unterrichtet. Nur eher selten mit den cm oder Gradangaben, sondern mit der Mechanik an sich. Geh mal zum "ganz simplen Boxen" und lass dir da zeigen, wie man sich bewegt. Da wird jeder Teil einzeln betrachtet und hinterher zur komplexen bewegung zusammengeführt.
a) macht den olympischen Kugelstoßer, b) macht den Feld-Wald-Wiesen-Stoßer
Die Analyse findet logischerweise nicht während des Falls, sondern nach dem Fall statt, und hoffentlihc kann man die so gewonnen Erkenntnisse beim nächsten Mal mit berücksichtigen, neue Fehler machen, die wiederum erkennen und wiederum das nächste Mal etwas Anderes machen...
Ohne das dir jemand sagt, auf was du achten sollst, was du falsch gemacht hast, wie du es besser machen kannst oder noch besser, der dir die einzelnen Schritte erklärt? Na dann viel Spaß beim TRY AND ERROR
ja, verstehe ich. vor allem, wenn man dann noch eine vorgegebene Reihenfolge einhalten soll.
Ein Fall ist aber grundsätzlich eine einzige Einheit - eine Aktion - würde ich nun nicht mit dem Ausführen von Schlagkombinationen vergleichen, was mehrere Aktionen sind.
Da sieht man, das du keinen blassen schimmer vom Fallen hast. Es ist definitiv keine einzige Einheit. Für den Ungeübten, der einfach aufplatscht und dann liegen bleibt vielleicht ja, aber wer es kann, definitv nicht. Aber das hast du mit deinem Purzelbaum ja schon erklärt, das du platt über die Wirbelsäule rollst.
mir scheint, wenn Leute im Alltag unglücklich fallen, dann meist darum, weil sie um keinen Preis fallen wollen, sondern versuchen, auch dann noch stehen zu bleiben, wenn es wirklich nicht mehr geht.