Danke.
Ok. Blöde Frage, aber ging es nur um die Trefferfläche oder geht es um „Stöße“/“Schläge“ in dieser Ausführung? (Die würde ich weder mit Fäusten noch mit Handballen/-flächen je verwenden...)
Naja, gleich könnte ich damit argumentieren, dass mir die Faust einen Reichweitenvorteil bringt, wobei ich den sogar deutlich „vorteilhafter“ finden würde, als die Hundertstelsekunde, die ich mir spare (/e: - auch sollte man mMn etwas im Grappling können, wenn ich mich auf einen Griffkampf einlasse; egal was ich greife, die Distanz bleibt gleich). (Andererseits, wenn es um Handflächenstöße wie im Video geht, würde ich generell boxerisch oder sogar traditionell (wie beispielsweise im TKD) mit Gegenzug ausgeführte Schläge bevorzugen. Da steckt nicht nur deutlich mehr Kraft dahinter, ich sollte mit der boxerischen Variante auch noch mal (mind.) 20 bis 30cm Reichweite herausholen können und deutlich stabiler stehen...)
Ob es wirklich einen Unterschied macht, ob ich die (teilweise/partiell komplett gestreckten) Finger(glieder) schleißen oder minimal öffnen muss bzw. dieser Unterschied im Kampf wirklich den Unterschied macht, ich würde es bezweifeln.
(Den Handballenstößen stehe ich eigentlich wie Schnüffler gegenüber; nur für mich persönlich funktioniert das, was ich ständig trainiere, schlicht besser.)
Stimmt, kommt jedoch auch immer auf den Schlag an. Andererseits (und da spreche ich leider aus Erfahrung) hat mir (oder dem Gegner) auch noch keine Boxerfraktur o. Ä. zur Kampfunfähigkeit verholfen und in den Situationen, um die es geht, nehme ich (um mein Ziel zu erreichen) auch diese Fraktur in Kauf.
Ernsthaft?! Sicher, dass das nicht daran liegt, was Du als eine derartige Situation wertest?
Die Situationen, die ich erleben musste, haben sich doch etwas anders abgespielt und insbesondere angefühlt. Andererseits habe ich es auch nie mit Kindern zu tun gehabt. (Kennst Du das Gefühl von Angst und ich meine nicht die Angst vor einer Spinne oder Nervosität vor einer Prüfung, sondern echte Todesangst und die Angst vor der Ungewissheit, ob man noch einmal aus der Situation herauskommt?)
Vielleicht liegt es daran, dass ich gerne kämpfe oder gekämpft habe, aber ich würde jede „geplante“ und geregelte Situation vorziehen... Ich ziehe den Hut vor Menschen, die sich (beispielsweise beruflich) freiwillig in derartige Situationen begeben... Ich wäre lieber mit den Schwergewichtschampions sämtlicher Sportarten in den Ring gestiegen, als mich noch einmal in diversen Situationen zu befinden und kämpfen zu müssen - ohne Fluchtmöglichkeit oder Möglichkeit, die „Forderungen“ zu erfüllen...
Musst mir mal erklären, wie Du diesen Zustand der psychologischen Konditionierung erreicht hast und dann nehm ich auch den Keks und die blöden bzw. herablassenden Sprüche Schnüffler gegenüber gerne in Kauf. (Schon beeindruckend... Ich habe von ehemaligen Soldaten Erzählungen gehört, wie sie in ihrem eigenen Erbrochenen, Kot und Urin gekämpft haben, da der Körper auf extremste Weise auf diese Situationen und Angst reagiert hat, aber Du bleibst ganz cool und entspannt, trotz absolut gefährlicher Situationen, die sogar Waffengebrauch involviert haben... Eigentlich kann das Kind sich glücklich schätzen, dass Du nur herumgefuchtelt und es nicht gleich mittels Rollschuh enthauptet hast.)
LG
Vom Tablet gesendet.





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. (Schon beeindruckend... Ich habe von ehemaligen Soldaten Erzählungen gehört, wie sie in ihrem eigenen Erbrochenen, Kot und Urin gekämpft haben, da der Körper auf extremste Weise auf diese Situationen und Angst reagiert hat, aber Du bleibst ganz cool und entspannt, trotz absolut gefährlicher Situationen, die sogar Waffengebrauch involviert haben... Eigentlich kann das Kind sich glücklich schätzen, dass Du nur herumgefuchtelt und es nicht gleich mittels Rollschuh enthauptet hast.)
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