Zitat Zitat von Syron Beitrag anzeigen
Deswegen auch das häufige Sparring?
Ist etwas völlig anderes, ob der Partner etwas gegenhält, um etwas nicht zuzulassen, oder ob er ganz ordentlich gegenhält und auch nocg versucht, selber etwas zu machen - völlig egal, ob Schlagen oder gegen zu werfen.
ich finde aktuell nach wie vor die nackten Fäuste, die im WT auf mich zukommen, deutlich bedrohlicher als Boxhandschuhe, die auf mich zukommen.


Schlägereien auf der Straße enden oft genau in dem: A versucht B zu schlagen.
Wenn du selbst im Sparring schon in die Faust läufst, glaubst du, daß es auf der Straße anders wäre?
Falls ich je mal eine Schlägerei auf der Strasse erleben werde, werde ich berichten. Auch hier: stell dich auf eine längere Wartezeit ein.

Und nach zehn Jahren Training, in dem ihr auch immer viel schlagt, bist du nicht in der Lage die Höhe des Hakens anzupassen?
Doch, natürlich, aber erst mal muss mir das jemand sagen, dass ich ihn auf der falschen Höhe mache. Von allein weiss ich das ja nicht.

Bei einem Anfänger mit Null Erfahrung - klar, verstehe ich.
Aber nach zehn Jahren in einem schlagenden System?
in einem ANDEREN schlagenden System.

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Also macht ihr doch Sparring?
Damit ihr lernt, wie man so etwas gegen einen sich wehrenden (nicht einfach nur bei falscher Ausführung gegenhaltenden!) Menschen anzuwenden ist?
Wir spielen ganz gern mal rum und testen, was funktioniert und wie es funktioniert. Ob das nun die Bezeichnung "Sparring" verdient oder nicht, ist mir egal.



Ich hab beim lockeren Sparring schon Finger in die Augen bekommen und einfach weiter gemacht; bloß, weil es etwas tränt höre ich nicht auf und meine Partner da auch nicht.
Aber in einer Situation, in der das Adrenalin pumpt, ist der Angreifer dann völlig fertig?
Oder auch der Tritt zwischen die Beine.
Selbes Prinzip; und kommt man auch nicht so einfach hin, wie sie sich das vorstellt.
Wing Tsun heisst Kettentechniken, sprich man wartet nicht auf den Effekt einer einzelnen Technik sondern macht sowieso viele hintereinander. Solange, bis das Problem gelöst ist. (oder man verloren hat)