Ok, ich kenne keine KK und keinen KS (inkl. MT, KB, Boxen, Ringen, Judo u.s.w. ) wo nicht an der Struktur gearbeitet wird. Formen mit und ohne Partner gibt es wohl auch in (fast?) jeder tradit. asia. KK..
In den "ema's", in denen ich mich umtuen durfte, war genau das Ziel des "Techniktrainings".
Genau das ist mit "Leichtigkeit" in dem (ima-) Rahmen nicht gemeint. Das lässt sich aber (zumindest durch mich) kaum erklären.
Falls du wissen möchtest wie sich das anfühlt mit der "Leichtigkeit" (auch wenn es etwas anderes ist und auf anderen Grundlagen fusst), stell dich sicher hin und lass die Arme neben dem Körper hängen. Schnapp dir einen Partner der "gegenhält" und versuche die Arme gestreckt und gradlinig anzuheben (geht nicht). Den Druck halte mal so 10 Sek. oder länger aufrecht.
Bitte deinen Partner loszulassen und mach dasselbe sofort und ohne Partner noch einmal. Deine Arme heben sich dann quasi von selbst. Ohne Partner, mach die gleiche Bewegung gegen eine Wand.
Dieses "Gefühl" ist gemeint, wenn von Leichtigkeit die Rede ist. Allerdings ohne die vorherige Anspannung mit dem Partner. Wie gesagt, ist was anderes, fühlt sich aber sehr ähnlich an.
Ich hätte gedacht die Früchte wären eine bessere Gesamtkondition.
Noch ein kleiner Nachtrag zu ima und ema. Eigentlich mag ich die Begrifflichkeit nicht so gerne, aber sie erleichtert die Kommunikation (zumindest öfter's mal).
Zu innere KK kannte ich eigentlich nur folgende Definitionen (Geschichten).
- Innen wie nur einem inneren Kreis von Personen zugänglich. Also in der Familie wir anderes unterrichtet als an "Außenstehende"
- Innen = Taoistisch, aus China kommend häufig mit Wudang asoziiert
- Aussen = Nicht aus China, sondern aus dem Ausland häufig mit Buddhism. bzw. Shaolin asoziiert.
Also eher eine Trademark.
In die gleiche Richtung geht, dass sich im vorletzten Jahrhundert Vertreter von XinyiQuan, Bagua-Zhang und Taijiquan getroffen und gemeinsam unterrichtet haben sollen. Hiebei haben sie wohl festgestellt das die drei eine sehr ähnliche Basis haben. Diese drei haben sich dann als "innere KK" zum Rest abgegrenzt. Also auch eher eine Trademark.
Ob das alles so war, keine Ahnung.
Heute ist es wohl eher so, dass wenn innere (auf das innere Erleben des Menschen bezogen) Übungen einen großen Teil ausmachen, wir von innerer KK sprechen.
Unabhängig von buddh. & taoistisch. Unsere westlichen Methoden scheinen da nicht wirklich dazu zu gehören.
Aber auch da ist ja Veränderung zu sehen. - Systema wird z.B. immer häufiger genannt.
Wo du nun allerdings das "innere" im YC siehst entzieht sich mir. Speziell auf WT bezogen frage ich mich, warum KRK das ILC "eingekauft" hat, wenn es doch schon innerlich ist.
Nicht falsch verstehen, ich halte es durchaus für möglich so etwas wie inneres WT zu machen. Ob das zielführend ist mag jemand anderes beurteilen.
Mach doch einfach zusätzlich ZZ, oder Qi-Gong und lasse die Erfahrungen daraus in dein Training einfließen. Beziehungsweise übe dich in einer weiteren (inneren) KK wie ILC, TJQ u.s.w. und lasse dies einfließen.
Aber eine kleine Warnung, unter 2 Stunden täglich bewegt sich da wenig.
Liebe Grüße
DatOlli






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