Naja, solange es ankommt.
(Am Rande: Hätte ich das Gefühl, dass Du zu der - von mir so "geliebten" - Elterngruppe gehörst, hätte ich mir die Zeit für eine Antwort gespart!Bevor das noch so rüberkommt. In den meisten Fällen ist das auch absolut kein Problem mit den Kindern (oder wirkt sich „nur“ auf die Beziehung zum Sport und ggf. den Eltern aus), nur gibt es auch noch die anderen Fälle und die gingen Großteils mit den Punkten "Verweichlichung", "Härte" und "Männlichkeit" einher
. (Gleichzeitig waren das dann die Leute, die das nur so lange in Ordnung fanden, wie sie selbst keine „sinnlosen“ Schläge abbekommen müssten und man den Kleinen kontrollieren kann. Ich hab mal nett angeboten, dass ich den total verängstigten Jungen gerne zum Sport zwingen werde, wenn der Vater im Gegenzug vor und nach jedem Training 10min im Ring mit mir und 10min mit einem befreundeten Boxer dreht, während sich der Sohn umzieht. Da wollte sich dann nicht mal der selbst so harte Mann regelmäßig sinnlos verkloppen lassen, nur beim Sohnemann sieht das anders aus, der muss lernen, dass ... .)
Nur gerade im KS kann man mit dem Zwang noch einmal viel mehr Schaden anrichten; wobei es bspw. im BJJ schon etwas ganz anderes als im Boxen ist.
Ach und weil ich das mit dem „Verteidigen“ immer wieder höre: Der Anteil an Kindern/Jugendlichen, die sich dann auch wirklich (und wenn es nur minimal war) verteidigen konnten/könnten, wenn es mal wirklich rund ging (und war’s nur im Training), war (/e: meiner Erfahrung nach) unter denen, die eh keinen Bock aufs Training hatten, verschwindend gering bis nicht vorhanden. Der Anteil von Kindern/Jugendlichen, die sich überhaupt verteidigen konnten/könnten, in den meisten Breitensportvereinen, die ich so kennenlernen durfte und beim Großteil der Gruppe auch nicht wirklich nennenswert. Wirklich gut (und wehrhaft) waren eigentlich immer nur die Leute, die primär den Sport betreiben, sich verbessern und Wettkämpfe bestreiten (oder sich zumindest im Training messen und einfach kämpfen) wollten - dazu kann man keinen zwingen und auch die Mentalität kann man niemandem aufzwingen.)
Wenn das Kind (lange) seinen Spaß am Kampfsport hat, klasse, hoffe ich persönlich auch sehr. Schlechte Phasen hat jeder mal, da muss man durch, aber die Basis ist vorhanden. Wenn man mal wirklich keine Lust mehr hat und das nicht nur eine Phase ist, ist das auch in Ordnung. Kämpfen (und sich verteidigen) kann regelmäßig nur, wer auch regelmäßig kämpft (und die passende Einstellung mitbringt) und dazu werde ich nie jemanden zwingen, der es nicht will.
Vom Tablet gesendet.






Bevor das noch so rüberkommt. In den meisten Fällen ist das auch absolut kein Problem mit den Kindern (oder wirkt sich „nur“ auf die Beziehung zum Sport und ggf. den Eltern aus), nur gibt es auch noch die anderen Fälle und die gingen Großteils mit den Punkten "Verweichlichung", "Härte" und "Männlichkeit" einher
. (Gleichzeitig waren das dann die Leute, die das nur so lange in Ordnung fanden, wie sie selbst keine „sinnlosen“ Schläge abbekommen müssten und man den Kleinen kontrollieren kann. Ich hab mal nett angeboten, dass ich den total verängstigten Jungen gerne zum Sport zwingen werde, wenn der Vater im Gegenzug vor und nach jedem Training 10min im Ring mit mir und 10min mit einem befreundeten Boxer dreht, während sich der Sohn umzieht. Da wollte sich dann nicht mal der selbst so harte Mann regelmäßig sinnlos verkloppen lassen, nur beim Sohnemann sieht das anders aus, der muss lernen, dass ... .)
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