Ich habe darauf hingewiesen, dass einige Eltern in Thailand ihre Kinder verkaufen a) in die Prostitution und b) an Thaibox-Camps. Offenbar darf ich jetzt nicht finden, dass Alternative b) die Bessere ist, ohne "absolut abartig, widerlich und noch vieles mehr" zu sein?!
Wieder mal bezeichnend ist der Versuch, die Abscheu auf mir abzuladen, während diese Eltern selbst, also die Verursacher, mit keiner Silbe erwähnt werden. "Abartig, widerlich und noch vieles mehr" ist dabei schon recht tief in die Kiste gegriffen. Ich würde mir solche hysterischen Kraftausdrücke für tatsächliche Kinderschänder aufsparen und nicht für Typen, mit denen ich eine Meinungsverschiedenheit über Erziehungsmethoden im Internet habe.
Dieses fehlen jeglicher Relation und die Einteilung der Welt in ein simples Schwarz- und Weiß-Schema spricht m.A.n. sehr stark für äußerst einfache Gemüter.
Dabei bin ich selbst sogar ein ganz Lieber, habe meine Kinder noch nie geschlagen und zwinge sie auch zu nichts. Ich bin aber nicht das Maß der Dinge. Das ist etwas, was einige hier noch begreifen müssen und (ich denke) auch werden.
Die Motivation von Eltern, die ihre Kinder dazu zwingen irgend etwas zu lernen, ob Kampfsport oder etwas anderes, wird in erster Linie der Wunsch sein, dass die Kinder irgendwann mal besser da stehen als ohne diese Fähigkeit. Das kann ich respektieren und gleichzeitig der Ansicht sein, dass Zwang je nach Situation und Ausprägung nicht das beste Mittel der Wahl ist.
Überhaupt, dass Zwang bereits durch die Androhung von Gummibärchenentzug ausgeübt wird, scheint den "Erziehungs-Fachkräften oft ohne eigene Kinder" auch neu zu sein. Zwang durch die Eltern, sich im Vollkontaktsparring unter Billigung des Trainers zusammenschlagen zu lassen, ist eine so lächerliche Idee, dass ich mir eigentlich selbst an die Nase fassen muss, mich überhaupt auf eine Diskussion mit solcherart Fachkräften eingelassen zu haben. Das wird so schnell nicht wieder vorkommen.






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