
Zitat von
kanken
Man muss die Gedankenwelt seines Lehrers gut kennen, nur dann kann man exakt nachvollziehen was er meint, man muss verstehen was er mit welchen Begriffen meint, und welche Gefühle sie auslösen sollen, dazu muss man den Kontext kennen. Man muss seine Definitionen und Übersetzungen immer abgleichen.
Gleichzeitig ist man natürlich auch immer man selbst, also integriert man das Gehörte in seinen eigenen „Kosmos“, Charakter und schafft damit was eigenes.
Konsequenter Weise müßten also alle Schüler von Ueshiba, die sich eben nicht exakt in der Shintogedankenwelt von ihm befanden, ihre Kampfkunst nicht Aikido nennen, sondern Ihnen einen eigenen Namen geben. Das hat nichts mit „besser oder „schlechter“ zu tun und sagt auch nix über irgendeine Effektivität aus. Es ist halt IHRE Kampfkunst und die ist eben mehr oder weniger weit von Ueshibas Gedankenwelt entfernt.