Sozialkompetenz durch KK/KS?
Da sollte vielleicht der TE erst mal erklären was er genau damit meint. Scheint hier recht verschiedene Definitionen in den Köpfen zu geben.
Aus meiner Sicht verbessert jede Gruppentätigkeit zwangsläufig die Sozialkompetenz. Vielleicht nur nicht immer in der Art wie sich der ein oder andere das wünschen mag (im Sinne von zum "besseren Menschen" zu werden - Was auch immer das sein mag).
Ernsthaft? Für mich bedeutet KK/KS Gewaltkompetenz aufzubauen. Sonst ist es Gymnastik, Tanzen oder was auch immer.Ich gebe dir Recht, dass das Kampfkunst Training nicht Gewalt beinhalten muss.
Mag die Gewalt auch ritualisiert sein, ohne sie ist es aus meiner Sicht (kann man selbstverständlich auch anders sehen) keine KK und kein KS.
Wieso ist Gewalt eigentlich für viele hier verwerflich? Sie gehört für mich, ebenso wie Aggression, Liebe, Empathie oder Fürsorge zum Menschsein.
Die Frage ist doch eigentlich wie Gewalt genutzt wird. Eine Mutter setzt vielleicht ihre überlegene Macht (Gewalt über das Kind) ein, damit es sich nicht an der heißen Herdplatte verbrüht. Die Staatsgewalt regelt das miteinander u.s.w..
Im übrigen habe ich die gleiche gesellschaftliche Zusammensetzung innerhalb der Trainingsgruppen wie außerhalb gefunden auch im VK Bereich (MT).
Will sagen da war alles vom schüchternen Knaben über "Schläger" zu Selbständigen, Rechtsanwälten u.s.w.. Was ich aber auch gefunden habe war im allgemeinen ein Gruppenrückhalt und eine Zusammenarbeit über alle möglichen sozialen Gruppen, Berufe, Herkunft, Religion und Geschlechter hinweg.
So, nach langer Pause waren das meine 2 Cent. Womit ich auch wieder in Passivität übergehe.
Liebe Grüße
DatOlli





Mit Zitat antworten