
Zitat von
Hu Yaozhen
K
Der Chirurg handelt nicht gegen seinen Patienten sondern versucht, ihm zu helfen. Das ist der feine Unterschied. Er benutzt das Skalpell mit der Absicht zu heilen, während Du zum Beispiel im Kampfsport den anderen schlägst, um ihn zu verletzen, K.O zu schlagen um dein Ego auf Kosten des Unterlegenen aufzublähen.
bitte versteh erst mal die Mechanismen von Gewalt. dann schimpfe....
1. sagst du mit dem Chirurgen genau das Gleiche was ich auch geschrieben habe. er will heilen... ich hatte es mit Intention beschrieben. das ist das Gleiche .
2. unterstellst du allen Ernstes , das es im KS immer nur um das Ego geht. , wenn zwei sich messen oder miteinander üben und das diesem Ego alles unterworfen wird , auch die bewusste Verletzung des Anderen. das im Kampfsport nichts anderes gibt ....
genau das ist aber der Punkt wo sich hier alles im Kreise dreht. .... und das ist so pauschal einfach nicht richtig.
Nein , das Ego ist nicht immer der Motor für das Handeln. das wird einfach pauschal unterstellt .
wäre dem so , würde es keinen Uke geben , gäbe es kein Aufgabensparring , könnten stärkere nie mit Schwächeren zusammen üben , da beide Egogesteuert nichts zu lassen könnten ... genau das passiert aber nicht. man kann mit einander trainieren , Ohne sich gegenseitig pausenlos zu verletzen .
es ist also möglich sich zu entwickeln , zu verbessern ohne den Anderen wieder und wieder ins Krankenhaus zu schicken .
und das geht nochmal warum ???? ja , genau , weil eben doch bestimmte Regeln , Absprachen eingehalten werden , Disziplin gefordert und angenommen wird , Werte vermittelt und gelebt werden. ... und das war ja das Thema von Anfang an.
diese ganze Debatte mit Verletzen usw. kommt doch erst im Kampf/Wettkampf zum tragen , und das ist nunmal im KS der geringste Anteil am Training , am gesamten Aufwand.
und erst dort , entscheidet sich ob das Ego so groß ist , das wirklich Regeln verletzt , und der Gegner über den Rahmen hinaus verletzt wird.
Die verstehen sehr wenig , die nur das verstehen , was sich erklären lässt. ( Marie v. Ebner-Eschenbach)