Es ist nicht zielführend, einzelne Sportarten an sich zu vergleichen.
Nicht mal einzelne "Soziale Kompetenzen" an sich bedingen auch sozial verträgliches Verhalten.
Selbstkontrolle - Selbstregulation z.B. hat ein Wettkampfsportler überall wahrscheinlich in hohem Maße. D.h. er motiviert sich generell und in entscheidenden Momenten mit einer bestimmten Sicht seiner selbst und seines Umfeldes.
Und da ist wichtig, wie "wir gegen die anderen" letztlich definiert ist. Und wie "Wir" und "Die Anderen".
Kampfsport könnte deshalb letztlich eher schädlich sein, weil er bestimmte Gewohnheiten einschleift.
Bei mir selber gab es Zeiten des kontaktarmen und entschärften Trainierens und solche des härteren an Grenzen gehen. Ich habe mich auch in unterschiedlichen Wettkampfformen versucht.
Je mehr ich im Training Kontakt gemacht habe, desto eher habe ich auch außerhalb zugeschlagen oder Impulse dazu gehabt.
Mag eine sehr subjektive Erfahrung sein.
Geändert von Gürteltier (29-11-2018 um 16:56 Uhr)
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