Quan kommt im chinesischen ursprünglich von „bo“ (wie in Shoubo) und wurde zuerst in den Spring and Autumn Annals (800-500 v. Chr.) und im Er Ya (400-200 v. Chr.) erwähnt.
Kommentare zum Er Ya beschreiben bo als schlagen und greifen mit der leeren Hand (kongshou; ausgesprochen “karate” im Japanischen).
Die erste Erwähnung des bo in Anwendung stammt aus dem 7. Jhd. vor Christus. Um die Zeitenwende wurde es dann Shoubo genannt und mit Bogenschießen, Schwertkampf und einer Art Fußball zu den militärischen Künsten gezählt. Es wurde geübt um den Kampf mit Waffen vorzubereiten, bzw. zu verbessern und wurde klar von juedi (Ringen) differenziert, welches als Sport im Militär geübt wurde.
Um 1135 rum hat dann Quan (was ganz ursprünglich „Stärke“ meinte) den Begriff Shoubo abgelöst. Die erste Erwähnung des Begriffs „daquan“ für Boxen stammt aus der Yuan Zeit. In der Mingzeit schreibt Zhu Guozhen dann dass daquan das ist was früher Shoubo hieß. Laut Zhou Lianggong 1660 wurde dies in Fujian duanda genannt (Short hitting).
Quan meint also das waffenlose Boxen um den bewaffneten Kampf zu üben. Ken ist mitnichten ein Schlag, sondern dass, was im Shoubo darunter verstanden wird.





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