Zitat Zitat von Eskrima-Düsseldorf Beitrag anzeigen
Rambat, danke fur diesen erschreckenden Einblick. Ich bin Wessi und finde das alles sehr beklemmend und betrachte diese Entwicklung mit Sorge
ich habe den unabweisbaren eindruck, dass sich bestimmte, überwunden geglaubte muster des denkens wieder ihren weg an die oberfläche bahnen.
nicht nur bei politikern ...
warnt man (wie ich) davor, weil man einen sehr großen teil des eigenen lebens unter gesellschaftlichen bedingungen verbracht hat, die auf solchen denkmustern basieren, wird man oft als nervig und als "schwarzseher" beschimpft oder verspottet.
und zwar von leuten, die den zusammenhang zwischen solchen denkmustern (verbieten! bevormunden! unmündigkeit als erstrebenswertes ziel darstellen!) und den sich daraus entwickelnden bedingungen des gesellschaftlichen zusammenlebens einfach nicht sehen können oder sehen wollen.

der "mündige bürger" ist meinen beobachtungen zufolge schon seit etwa zwanzig jahren nicht mehr das, was gesellschaftlich "erwünscht" ist.
nicht erwünscht von wem? von einem kartell aus parteien (nennt man so etwas nicht oligarchie?), die sich nur noch dem namen nach unterscheiden, und die gesetze auf den weg bringen, die bestenfalls unnütz und schlimmstenfalls schädlich sind.
dazu ein sprach-framing, das bestimmte sachverhalte nicht mehr ansprechbar macht ...

man muss kein verschwörungstheoretiker sein, um erkennen zu können, dass all diese dinge nicht darauf hinauslaufen, dem "mündigen bürger" so etwas wie eigenverantwortung zuzugestehen.

mich stört auch die art, in der einschränkungen unserer freiheit "begründet" werden.
vor allem dann, wenn die begründungen vorgeschoben sind und die erfahrung bereits gelehrt hat, dass bspw. eine verschärfung des waffenrechts (messer) keine einzigen kriminellen davon abhalten wird, messer zur durchsetzung seiner kriminellen absichten einzusetzen.