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Thema: Anti Terror Response

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  1. #11
    Gast Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Willi von der Heide Beitrag anzeigen
    Die Frankonia-Geschichte... Außerdem bekommt es einer Waffe nicht gut, wenn sie ständig geladen - teil- oder fertig geladen ? - aufbewahrt wird.
    Üblicherweise wird so eine in Bereitschaft gehaltene Waffe, morgens aus dem Waffenschank geholt und geladen. Abends wird sie wieder entladen und getrennt von der Munition wieder in den Waffenschrank geschlossen. Das bekommt der Waffe ganz wunderbar.

    Außerdem wäre das viel zu gefährlich, da ja praktisch jeder Zugriff drauf hätte ...
    Nein, die Theke war so gestaltet, dass die Kunden keinesfalls diesen Bereich betreten konnten, wer die Filiale aus den 90ern kennt, wird das bestätigen können. Bei Engels war das nicht anders.

    Der Laden hätte schon enormen juristischen Ärger bekommen.
    Offensichtlich nicht. Weder Frankonia, noch Engels, noch andere mir bekannte große Waffenläden, hatten je Ärger... und bewaffnete Mitarbeiter hatten die früher alle, das weiss ich mit Sicherheit.
    In den Boomzeiten waren in den großen Läden riesige Munitionsvorräte und Waffenarsenale lagernd. Man stelle sich vor, die wären in falsche Hände gefallen. Die RAF war noch ein Thema, hatte in Hessen eine bis in die 90er Jahre aktive Zelle, die tatsächlich auch schon Waffen von Bundeswehr und Waffenhändlern erbeutet hatte. Kaum vorstellbar, dass die Behörden solche Waffenvorräte ungeschützt gelassen hätten, damit die RAF nur reinspazieren und sie hätte abholen müssen. Undenkbar.

    Wie gesagt, du magst recht haben, dass dafür noch weitere Genehmigungen vorlagen... Ich weiss es nicht... aber dann war das eben genau so und nicht anders.

    Ebenso undenkbar, dass Jahrzehnte lang Polizisten, Mitarbeiter von Ordnungsamt und Waffenbehörde in einen Laden kommen, teilweise dienstlich dort sogar ausgestattet werden, sich regelmäßig auf einen Kaffee in den Mitarbeiterbereich setzen und mit illegal schwer bewaffneten Angestellten einen Plausch halten, während die Ruger Mini 14 in der Sitzecke lehnt. Dass das nicht sein kann, wird dir wohl einleuchten. Bis zum Ausscheiden von MV und der Aufgabe dieses Geschäftsbereiches, war Zugriff auf die scharfen Waffen durch die Mitarbeiter über Dekaden Standard in dem Betrieb und die Polizei wusste das. Man kann ja auch nichts verkaufen, das man nicht vorführen kann/ darf oder nie aus dem Waffenschrank holt. Geht ja nicht.

    Ich glaube nicht, dass Polizisten eine Ruger Mini 14 mit einem Luftgewehr verwechseln würden...

    Geändert von Gast (03-06-2019 um 13:29 Uhr) Grund: Softer formuliert/ präzisiert.

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