Zitat Zitat von Bärchen Beitrag anzeigen
Habe exakt die gleiche Erfahrung mit dem Klientel.
Den Anspruch, seine Kampfkunst auf das Klientel anzupassen, um möglichst alle zufriedenzustellen, hab ich verworfen.
Wie sagte mein Trainer immer: Never drop your Standards.

Die Konsequenz daraus ist die, dass die Gruppe auf eine überschaubare Größe geschrumpft ist. Allerdings sind dann aber auch die - ich nenne es mal "Richtigen" geblieben.
Diese sind belastbar, lernbegierig und mit Intensität dabei, Blessuren und Schmerzen werden als Teil des Trainings verstanden.

Das spricht die breite Masse zwar nicht an, soll es aber auch nicht. Es geht um Kampfkunst, nicht um Gymnastik mit Budo-Elementen.

Neuzugänge halten sich natürlich dann in Grenzen...

Ein Teil in mir stimmt Dir voll und ganz zu! Genau das ist der Konflikt, der in mir brodelt!

Ich betreibe meinen Club hauptberuflich, d.h. ich lebe von der Anzahl der Mitglieder. Betriebswirtschaftlich sollte ich mich zunehmend mehr auf diese Tendenz der "Schwäche" einstellen, als "idealistischer" Trainer möchte ich aber auch ein Training abhalten, hinter dem ich noch stehen kann und eben keine Budo-Gymnastik …

Mit der Eröffnung dieses Themas hoffe ich eben auch auf Tipps, diesen "Spagat" irgendwie hinzubekommen …