Wie kommst du denn wieder raus, wenn du in deinem Tun total aufgegangen bist?
Tut mir leid, für mich hört sich das seltsam an, bisschen wie Zeug aus der Hippie-Ära. Etwas zu üben um irgendwelcher "flow" Erlebnisse willen, das ist ein bisschen wie Drogen zu sich zu nehmen.
Bewusstseinsverändernde Zustände sind für auf der Matte mich nicht erstrebenswert, da geht es eher um die Wahrnehmung und Reaktionsfähigkeit auf das was um mich herum passiert.
Normalerweise das, was dein Lehrer von seinem Lehrer gelernt hat.
Wenn man es nicht übt, wird man es nicht können.
Und man übt übrigens, ohne ständig an Kampf und die nächste Schlacht zu denken. Ich habe den Eindruck mit dem Begriff Budô, bzw. dem Üben von Budô sind bei dir bestimmte Dinge verknüpft, die aber gar nicht so im Sinne des Erfinders, respektive des Begründers sind.
Letztens habe ich im zusammenhang mit Ueshiba irgendwo den Begriff "Friedensaktivist" gehört. Nun, das war er nicht, aber er betonte, dass es in seinem Budô eben darauf ankommt, einen Geist zu entwickeln der nicht ständig mit Kampf beschäftigt ist.
Und trotzdem war er sehr effektiv, denn nur aufgrund dieser Effektivität ergab seine Denkweise einen Sinn. Das ist selbst für viele Aikidoka schwer zu verstehen, aber genau das ist der Grund, warum man erst mal diesen Punkt erreichen muss, wo es funktioniert, und sich nicht vorher in Spekulationen, Eigenkreationen und eigenen Interpretationen verlieren darf, sondern eben das überlieferte tut, eben Keiko.





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