Wenn ich meditiere bemerke ich bei mir einmal eine generelle Wahrnehmung der Situation, die ein bisschen wie ein Scanner funktioniert. Das umfasst einfache Sinneseindrücke, Gefühle, Erinnerungen, und Gedanken. Wenn dann innerhalb dieser generellen Wahrnehmung etwas interessantes passiert, kann ich meine spezielle Wahrnehmung in diese Richtung lenken und das Ereignis untersuchen. Dann fächert sich meine Wahrnehmung wieder auf und scant den von mir gesetzen Perimeter, wenn ich mir vorher zum Beispiel gesagt habe ich lasse meine Wahrnehmung innerhalb dieses Bereiches unter Ausblendung äußerer Faktoren frei herum wandern.
Darüber hinaus gibt es aber glaube ich noch andere Arten der Wahrnehmung, wenn ich z.B. verstehe was da passiert bzw. den Ablauf kenne, oder mir meiner selbst bewusst bin. Also bewusst wie wenn ich weiß, dass ich träume und den Traum nicht einfach nur wahrnehme. Also ich sitze da meinetwegen in der Meditation und mein Kopf senkt sich leicht und ich weiß, dass das bei mir Anzeichen für Schläfrigkeit ist und erkenne, dass ich darüber hinaus mein Meditationsobjekt verloren habe usw. Wenn ich die Symptome meiner Schläfrigkeit kenne wird dadurch die spezielle Wahrnehmung getriggert, die dann als Alarmmechanismus funktioniert. Schlafe ich einfach weg habe ich weder eine allgemeine Wahrnehmung noch eine spezielle.




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