Liegt das denn wirklich nur an dem Einzelnen, oder ist „das System“ nicht auch ein wenig dran Schuld? Ich meine Wettkämpfer kommen ab einem bestimmten Punkt ja auch nicht umher und müssen sich mit Ernährung, Trainingsplänen etc. beschäftigen (und wollen das ja dann auch!).
Viele Leute, z.B. im Karate, haben ja durchaus ein großes Interesse an ihrer KK, ihnen fehlt oft schlicht und ergreifend der Zugang zu guten Quellen und die bestehenden Vereinsstrukturen verhindern auch oftmals eine wirkliche Auseinandersetzung mit der Materie (denn dann würde man ja ggf. einiges in Frage stellen).
Einmal ein Buch von Andreas Quast zu den Wurzeln des Karate lesen und dann ggf. noch Bittmann zur moderneren Geschichte und die Leute hätten doch eine vernünftige Basis. Ich meine 2! Bücher, das kann doch nicht Zuviel sein.
In der Realität werden solche Leute dann aber oft von bestehende Strukturen ausgebremst, Ihnen wird die nächste Prüfung verweigert etc.
Sollte man nicht vielmehr die Leute dazu ermuntern sich selber Gedanken zu machen? Zu forschen? Hungrig zu bleiben, wissbegierig?
Na ja, evtl. hast du ja Recht. Das Problem ist ein größeres. Die Kampfkunstvereine und die Leute sind eben auch nur ein Symptom...![]()






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