Naja, unterm Strich sagen die Homöopathen selber, dass da auf chemischem Wege nichts ist, was noch wirken kann. Also muss man in der Erklärung Umwege gehen. Seit einigen Jahren ist es Mode von "Information" zu reden - nicht nur in der Homöopathie, sondern auch in anderen Schwurbelmethoden. "Information" erklärt dem Laien dann gefühlt sehr viel, in Wirklichkeit ist es aber eine hohle Phrase, die nichts aussagt. Und auch ein etwas ausgebauter Erklärungsansatz, etwa, bei der Homöopathie sagt die Information dem Körper/Immunsystem, was zu tun ist, ist nur eine aufgeblähte Version einer Nichterklärung. Die geschiickten Schlangenölverkäufer fügen dann noch hinzu, dass ja selbst die Schulmedizin MITTLERWEILE (das ist wichtig) Immunmodulation kennt. Damit gibt der geübte Schlangenölverkäufer dem Kunden zu verstehen, dass ein Teil der Wirkweise der Homöopathie an anderer Stelle anerkannt sei. Gefühlt sagt das viel, in Wirklichkeit sagt es nichts. Das ist alles Brimborium.
Was "sagt" die Information der Urtinktur denn der Dillution, was "sagt" diese, auf ein Zuckerkügelchen gedampft denn dem Immunsystem? Das sind die Frage, die man stellen muss, um zu bemerken, dass das Wörtchen "Information" nicht mit Inhalt gefüllt werden kann. Wobei geschickte Schlangenölverkäufer auch hier Pseudoerklärungen finden. Weniger Geschickte weichen auf den Nebenschauplatz aus, dass die Wissenschaft eben noch nicht alles erklären könne. An der Stelle kann man dann noch ein beliebiges Zitat von irgendjemanden bringen.
Aber unterm Strich: Alles Quatsch.




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