Wo wir jetzt schon bei Bagua-Manöverkritik sind:
Das Video von Kanken zeigt Schüler beim Üben und Probieren. Wer da in der einzelnen Aktion nach "oh, eine Unsicherheit!" fahndet ist nicht ganz gescheit. Der Mann mit der Brille ist der Lehrer, und der hält halt öfter inne um was zu demonstrieren, und zieht nicht durch. Der Mann in Orange zeigt blumige langatmige Aktiönchen, die aber so auch nicht unbedingt das sind was ich gerne gesehen hätte. Und das gegen völlig gestellte, überexponierende "Angriffe", mit dem falschen Fuss vorne, in die falsche Richtung, und einfrierend. Wie gut oder nicht gut der Mann ist kann ich aber so auch nicht erkennen, das müsste ich im Kontakt merken. Paul ist auf jeden Fall gut, obwohl ich keine Ferndiagnosen über die Größe von Jin-Kräften einzelner Leute anstelle. Jemand wie Ma Jiangbao war Faktor 50 stärker als das was ich von "guten Schülern" gemerkt habe. Wer Karl-Heinz aus der Zeit kennt als er noch nicht im Rollstuhl sass weiss, wie schnell und dynamisch der sich bewegt hat, das ist ein Maßstab.
Etwas dynamischer geht es hier zu, da sieht man auch dass der Könner um einiges leichter ist. So ähnlich sieht es aus wenn es etwas schneller zur Sache geht, wobei der Mann halt auch nur demonstriert und nicht reinhält. An vielen Stellen würde man als "Praktiker" gar keine komischen, schwierigen Schulterdinger machen, sondern einfach gegen Kopf oder wichtige Lokalitäten plästern, weil die komplett offen sind. Oder finstere Wurfvarianten ansetzen. Ab 2:43 sieht man wie es ungefähr aussieht, wenn der seinem Gegner weh tun will.
"Man kann Leuten nicht verbieten, ein ***** zu sein." (Descartes)