Zitat Zitat von kaikuehn Beitrag anzeigen
Meiner Meinung nach, sollte man aber kein sportliches, d.h. Punkte orientiertes oder durch ein Regelwerk beschränktes, Sparring betreiben, sondern vielmehr ein "reflektiertes Sparring".
Ich kenne ehrlich gesagt niemanden der VK betreibt und dabei auf Punkte schaut, Ziel ist immer die Aufgabe des Gegners. Auch dieses "Kampfsport ist ja durch Regelwerk beschränkt" Argument stört mich. Das Regelwerk ist dazu da die Kämpfer, die Vollkontakt kämpfen, vor schweren und bleibenden Schäden zu schützen. Wie möchte man mit einer gewissen Härte Trainieren ohne Schwerstverletzte in kauf zu nehmen? Das Argument wird dann meist von Leuten heran gezogen die meinen, überhaupt kein Sparring machen zu können, weil wir sind ja viel zu gefährlich und so.

Zitat Zitat von kaikuehn Beitrag anzeigen
Sparring ist eine sehr wichtige Übung(!), sollte aber nicht mit Kampf verwechselt werden. Der Kontext muss klar sein. Du willst ja kein Schlagabtausch trainieren (wie im sportlichen Kontext), sondern Attribute schulen.

Wenn Dein SV-System kein Sparring kennt oder nur ungenügend kennt, kann der Gang ins nächste VK-KS-Gym natürlich helfen. Um davon für Dein Selbstschutztraining zu profitieren, sollte Dir während des Trainings Dein persönlicher Kontext (Attributsentwicklung für Selbstschutz) klar sein, damit Du dich nicht zu sehr ins "sportliche" ziehen lässt und Dir für den Selbstschutz suboptimale Dinge konditionierst.
Ganz ehrlich, wenn ich die Leute bei uns im Gym ansehe, die VK trainieren, denen musst du das nicht erklären. Jedem einzelnen dort, der länger wie 1 Jahr trainiert, würde ich eine weit höhere kämpferische Stärke und Kompetenz zuschreiben wie 90% der Leute die voll krass SV trainieren. Im Ernstfall natzen die dich einfach um...