Zitat Zitat von Inryoku Beitrag anzeigen
Das habe ich nicht gesehen, aber im normalen Stand schon.
Was er macht ist z.B. sich an den Schultern gegen eine Wand drücken zu lassen, und dann fängt er einfach an lustig nach vorne zu marschieren, und den Drücker mit wegzuschieben .
Für die meisten erst mal ein Ding der Unmöglichkeit, überhaupt in eine Vorwärtsbewegung reinzukommen.
Aber das ist halt bodymechanic.
Zeigt er z.B. hier bei 1:00:



Sieht man sehr deutlich das Funktionsprinzip, die Kraftlinie zu umgehen.

Zitat Zitat von Aiki5O+ Beitrag anzeigen
Wie das von Inryoku verlinkte Video "Aunkai 2013 Villars les Dombes (0:28-0:48)" zeigt, ist es möglich, bei dieser Übung aufrecht zu bleiben und nicht umzukippen, auch wenn es alles anderes als einfach ist und viel Übung erfordern wird. Wie man als Übender das schafft, müssen dann andere hier erklären.
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Das Video bestätigt damit auch noch mal, dass die horizontal wirkende Kraft des Drückers sich im physikalischen Sinne nicht einfach "auflöst" und dass es tatsächlich die Haftreibung ist, die die entsprechende horizontale Gegenkraft bewirkt.
Um ehrlich zu sein wöllte ich gerne Akuzawas körperliche Reaktion sehen, wenn der Schiebende in der Sequenz plötzlich loslässt. Scheint so, als neigt sich Akuzawa ziemlich weit vor und würde dann nach vorn fallen. Nichtsdestotrotz hat er gewaltig was drauf.

Was das Schieben gegen die Hände im parallelen Stand angeht wird bei Aufbau eines Groundpath definitiv die Kraft senkrecht nach unten erhöht. M.E. eben gewaltig, dass der Geschobene in den Boden gedrückt wird. In der „billigen“ Version einfach mach- und vorstellbar, indem der Geschobene seine Hände nach oben drückt, gegen die vom Schiebenden. Da sie nicht abgleiten können/sollen, wird als Reaktion eine Kraft nach unten erzeugt. Vielleicht wirkt dann tatsächlich deine Reibkraft der Schubkraft entgegen, die der Geschobene gar nicht bemerkt.

Was dein Aikido-Video zeigt, finde ich das jetzt nicht so besonders. Was nicht heißt, dass das einfach wäre.