Zitat Zitat von Aiki5O+ Beitrag anzeigen
Ich denke es kommt darauf an, die Scherkräfte in sich möglichst gleichmäßig oder dem Körperbau entsprechend optimal zu verteilen. Wenn man ganz senkrecht steht, kann man nicht mehr horizontal wirkende Kraft ausgleichen, als die Formel eigenes Gewicht * Haftreibungskoeeffizient erlaubt. Wobei zu beachten ist, dass der in der Regel weniger gut trainierte Schiebende ja auch aufgrund der gleichen Haftreibung sich vom Boden in horizontaler Richtung abstoßen muss.
Weiß jetzt nicht, wo hier nennenswert Scherkräfte wirken, wie Pansapiens ausgeführt hat, kippt man eher um. Ist ja auch genau das, was, wenn man´s macht, üblicherweise passiert.

Zitat Zitat von Aiki5O+ Beitrag anzeigen
Wie gesagt, die "Kraftumleitung" kann nur eine mentale Vorstellung sein, aber kein physikalisches Prinzip. Die Umlenkung der Kette funktioniert auch nur (scheinbar), wenn die Radachse fest mit dem Boden verwurzelt ist und damit eine Gegenkraft zu der an der Kette ziehenden Kraft bilden kann. Aber das hat Pansapiens ja schon viel ausführlicher erklärt.
Stimmt allerdings.

Zitat Zitat von Pansapiens Beitrag anzeigen
kranken?
Ich hab das doch gerade deshalb auf einen Wagen gestellt, damit man sieht, dass, wenn es möglich wäre, Kräfte aufzulösen (im Sinne von verschwinden lassen) oder umzuleiten (in dem Sinn, dass eine Richtungskomponente einer Kraft verschwindet und dafür eine andere mit gleichem Betrag aber anderer Richtung ensteht), es auch möglich wäre, dass unter dem Strich eine Kraft auf den Wagen in horizontaler Richtung übrig bliebe, die durch keine Gegenkraft kompensiert würde. ...
OK; da habe ich die Argumentation falsch verstanden.

Na ja, abseits aller Theorie bleibt zumindest immer noch der Fakt, dass das Stehenbleiben gegen Schieben von vorn praktisch funktioniert, und scheinbar sogar auf zwei verschiedene Weisen.