Vermummungsverbot gibt es nur bei Demos. Wobei ich auch überlegen würde ob ich vermummt in eine Bank gehe (mit Sturmhaube haben die mich mal sehr seltsam angeschaut ��).
Davon abgesehen, sag einfach dem der sich daran stört, dass Du eine Corona Infektion hast – der wird sich hüten dich zum absetzen zu zwingen. ��

Sturm:
Auch wiedermal ein interessanter Testlauf, mit interessanten, wenn auch nicht neuen, Erkenntnissen für den Fall, dass man mal schnell weg (Flucht) oder wohin (Notfall) muss:

Punkt 1:
Man sollte auswendig mehrere auch weite entfernte Ausweichstrecken kennen, wenn die Hauptstrecke gesperrt ist (Praxis: Bei mir war gestern Morgen der direkte Weg, so wie die 2 kürzesten Ausweichstrecken gesperrt) – gleichzeitig aber auch immer genug Sprit im Tank und eine Karte zur Hand haben (sowie darauf vorbereitet sein, länger an einem Ort verbringen zu müssen – Wasser, Kälteschutz etc…). Man sollte dabei auch die Landschaft entlang der Strecken kennen (z.B. Wald bei Sturm, Gewässer bei Hochwasserlagen, etc…).
Praxis: Sonntag konnte ich eine weitere Strecke für eine notwendige Fahrt wählen und damit trotz des starken Winds relativ sicher unterwegs sein (die direkte Strecke führte mehrfach durch Wald, die weitere nicht).

Punkt2:
Das normale Verkehrsaufkommen zu kennen, hilft Sperrungen frühzeitig zu bemerken.
Praxis: Sperrung 2 realisierte ich durch unerwartet hohes Verkehrsaufkommen auf dem Weg dorthin (u.a. auch über Autonummern, die da nicht zu erwarten werde)n. Dadurch konnte ich mir den Stau dort ersparen.

Punkt 3:
Zugriff auf aktuelle Informationen (Internet, Funk, Radio, Kontaktpersonen) ist unterwegs sehr wertvoll.
Praxis: Da ich nichts davon im Auto habe, bin ich nach der 3. gesperrten Strecke umgedreht (eine weitere Umfahrung wäre möglich gewesen, aber ohne nähere Infos habe ich diese nicht versucht. Info kam später von einem Kollegen).
Den Punkt habe ich echt verka…

Punkt 4:
Informationen im Internet und auf Handy-Apps sind nur bedingt zuverlässig, dass beste ist jemand zu haben der vor Ort ist.
Praxis:
Gestern:
-Google Maps (Internet) zeigte alle 3 Strecken vor der Abfahrt als frei an und zwei davon (die auf Nebenstrecken) auch nach meiner Rückkehr noch). GoogleMaps App auf dem Handy meiner Frau zeigte, später die Nebenstrecken als „Gesperrt“, die Hauptstrecke als offen an. Letzteres hielt einer Überprüfung aber nicht stand ��
- Lokale Webseiten (u.a. von Zeitungen) zeigten die Sperrungen korrekt an.
Heute:
-Google Maps (Internet) zeigte heute Morgen noch die Hauptstrecke als gesperrt an. Ein Kollege gab mir dann aber die Info, dass sie frei ist.
-Lokale Webseiten zeigten immer noch die (aufgehobenen) Sperrungen an
Fazit: Internet/Handy Apps können helfen, sind aber nicht immer zuverlässig. Am Besten dürfte hier Verkehrsfunk sein bzw. die Option Personen vor Ort zu fragen.

Punkt 5:
Ausfall von Handy, Telefon und Internet (und GPS) ist einzukalkulieren (nicht nur bei Stromausfall).
Praxis:
Bei mir zuhause war später mehrfach das Internet weg (vermutlich in Zusammenhang mit dem Sturm)

Der wichtigste Punkt:
Wir sind darauf ausgelegt unabhängig von äußeren Bedingungen mobil zu sein. Am vernünftigsten wäre es gewesen, wenn einfach möglichst viele an solchen Tagen zuhause geblieben wären. Schulen blieben ja schon gesperrt.
Ausnahmen: Kräfte die benötigten werden um die öffentliche Sicherheit und Gesundheitsvorsorge zu gewährleisten (Feuerwehr, Polizei, Ärzte in der Notaufnahme, etc…).