Vielleicht nicht. Bisher war das in Berlin jedenfalls absoluter Usus und - sicherlich wenn Anbieter/Gruppen sich vernünftig und sozial verhalten und nicht ihr Ding direkt zwischen Familienpicnics machen oder mit blitzenden Schwertern und blutrünstigen Schreien auffallen - dann auch wohl immer ganz unproblematisch.
Die Situation und auch die entsprechenden und immer wieder überarbeiteten Verordnungen dazu sind völlig neu. Jetzt entsteht die rechtliche Situation, wenn ich das zumindest verstehe, dass Sportgruppen/Sportschulen in geschlossenen Räumen mit begrenzten Gruppen wieder 'kontaktlos' trainieren dürfen mit Abstand, Lüftung usw. aber draußen im öffentlichen Raum nicht. Wobei in den gleichen Berliner Parks größere Gruppen (ca. 8 bis 15 Leute) dicht auf dicht sitzen, mit Umarmungen usw. - obwohl das noch 'verboten' ist - und werden auch nicht gemahnt oder wie auch immer. Was ich tendenziell auch okay finde. Dann frage ich mich dann aber, wo dann hygienisch das Problem mit einer KK-Gruppe draußen im Park besteht, die eine Anwesenheitsliste führt, sich von allen anderen Leuten abseits hält und zugleich Abstand voneinander?Wo kein Kläger, da kein Richter. Aber wenn ein Rechtsstaat irgendwelche Verordnungen erlässt, an die sich keiner halten muss und auch nicht verfolgt werden, dann ist das für mich unbefriedigend und inakzeptabel.
Mich interessieren Antworten auf die Fragen, weil ich als Schüler gerne wüsste, ob ich in absehbarer Zeit wieder mit der Möglichkeit regelmäßigen, gemeinsamen Trainings rechnen kann (und sei es nur Solo-Training).
Es ist nicht so, dass ich mich über die Schreiber der Verordnung ärgere: Sie versuchen, einer sehr schwierigen Sache irgendwie gerecht zu werden. Nur scheint es mir hier, dass die gesundheitsbezogene Logik mittlerweile fehlt.
@Stixandmore
Danke für den Link. Ja, das kann ich gut nachvollziehen.






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