Seite 32 von 91 ErsteErste ... 2230313233344282 ... LetzteLetzte
Zeige Ergebnis 466 bis 480 von 1359

Thema: Wirtschaftliche Einbußen durch Corona

  1. #466
    Registrierungsdatum
    02.09.2013
    Ort
    Lübeck
    Beiträge
    4.026

    Standard

    Zitat Zitat von Stixandmore Beitrag anzeigen
    Ob Schadensbegrenzung oder Lösung ist eine Sache der Perspektive. Kann auch gut an der Mentalität liegen bzw daran daß D-land eine "Servicewüste" ist
    ....
    Aber wie gesagt, ich finde es irgendwie schon lustig, daß ein Schwellenland das mit Apps etc hinkriegt und eine große Industrienation damit so viele Probleme hat
    Es geht ja nicht darum, das praktisch umgesetzt zu bekommen, sondern sich damit über Wasser halten zu können. Ich weiß zum Beispiel von zwei Restaurants, die ihren Corona Lieferdienst wieder eingestellt haben, weil sie damit Verlust gemacht haben. Es müssen erstmal mehr Leute bestellen, da viel Gewinn über Getränke gemacht wird, die bei Außerhausdiensten weg fallen. Und dann müssen die Leute auch noch bereit sein mehr zu bezahlen, denn du brauchst Behältnisse um das Essen ordentlich und warm zum Kunden zu bringen und der Lieferant muss bezahlt werden.
    Und für eine Bar fällt ein Lieferdienst schon mal aus. Genauso für Restaurants die ihre Gäste mit Buffetts locken.

    Und den Service den du in der Servicewüste Deutschland nicht bekommst, wird dir in vielen anderen Länder von Leuten bereitgestellt, die ihn sich selbst nicht leisten können, weil sie bereit sind für niedrige Löhne zu arbeiten. Hier in Deutschland wollen sich viele einen ordenlichen Service gar nicht leisten.
    “Das ist zwar peinlich, aber man darf ja wohl noch rumprobieren.”
    - Evolution

  2. #467
    Registrierungsdatum
    04.12.2013
    Beiträge
    6.477

    Standard

    Zitat Zitat von ThomasL Beitrag anzeigen
    @Dragon: Hast Du den Bericht bzgl. HO ganz gelesen oder nur die Überschrift?

    Und natürlich hat alles mit Corona zu tun.
    Natürlich - und erzähl das nicht mir, sondern marq. Ich wollte damit lediglich seine absehbare Reaktion auf den Beitrag schon mal vorweg nehmen.
    "It's not the size of the dog in the fight, it's the size of the fight in the dog." M. Twain

    "Whoever said one person can’t change the world never ate an undercooked bat..."

  3. #468
    Seemann Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Little Green Dragon Beitrag anzeigen
    Das ist schön für Dich - nur bist Du eben nicht repräsentativ für die gesamte Gesellschaft. Frage den nächsten Messebauer oder Caterer in Deiner Umgebung ob er sich (immer) noch eingeschränkt fühlt.

    Man wird vortrefflich über den tatsächlichen Nutzen streiten können, aber rein von den Zahlen her betrachtet hat der besonders "harte" Kurs in Bayern inkl. Ausgangssperre (die es in anderen Bundesländern so nicht gab) ja hier offensichtlich nicht wirklich viel bessere Ergebnisse erzielen können. Bayern ist im negativen Sinne hier mittlerweile in allen Bereichen "führend" und das kann man inzwischen sicherlich nicht mehr darauf schieben (gerade durch den härteren "Lockdown") das man geographisch näher an Italien dran wäre als z.B. NRW.

    Und ja da schlägt dann eben wieder die Stunde der Juristen - Stichwort Verhältnismäßigkeit.
    Ja, aber ich bin ja auch ein Teil der Gesellschaft und sicherlich nict der Einzige, der so empfindet, wie ich es tue. Ich denke, in meinem Beruflichen, Familiären und Freundesumfeld empfinden die meisten, wie ich es tue.

    Bzgl Bayern: Da haben wir 62.400 Infizierte vs NRW 62.700, aber 800 Tote etwa mehr. Woran das liegt, schwer zu sagen. Vllt, weil das Virus als erstes hier war, vllt ist die Bevölkerung im Schnitt etwas älter... ich weiß es nicht. Wir wissen aber auch nicht, wo wir ohne die Maßnahmen in Bayern wären. So oder so bin ich je zufriedener, je glimpflicher es für uns abläuft.

    Zu den Maßnahmen ist zu bedenken, vieles wurde schon befolgt, bevor es zur Regel wurde. Man kann also davon ausgehen, dass ein Großteil der Bevölkerung auch ohne Maßnahmen ein Interesse daran hat sich zu schützen. Ich weiß das, weil z.B. einige Kongresse, die für mich beruflich relevant sind abgesagt oder umorganisiert wurden, bevor es Versammlungsbeschränkungen gab.
    Richtig ist aber auch, je weniger die Gefahr sichtbar ist, deste weniger wird sich entsprechend der Gefahr verhalten. Deswegen finde ich die Maßnahmen in Summe (nicht unbedingt im Detail) richtig.


    In 2 Wochen wird man "überraschenderweise" feststellen, dass die "Urlauber" nicht mehr in der Statistik relevant sind - wenig verwunderlich wenn man nach kurzer Zeit bereits wieder die kostenfreien Testmöglichkeiten für Reisende kassiert. Es wird trotzdem weiter Reisende geben und die werden trotzdem auch "den Virus wieder mitbringen" (wenn sie ihn nicht schon längst vorher hatten), aber weil das dann nicht mehr in der Statistik auftaucht ist es dann kein Problem mehr? Auch hier wieder - nach einem halben Jahr keinen Plan, kein nachhaltiges Konzept, keine wirkliche Teststrategie.
    Naja, was das angeht stimme ich dir schon zu. Da mangelt es schon an Konsequenz.


    Was bringt es aktuell noch über 1 Mio. Test pro Woche durchzuführen wenn die Positivquote bei 0,74% rumdümpelt und man letztendlich anhand der Befunde gar nicht weiß ob der positiv Getestete überhaupt noch ansteckend ist? Wo ist hier zumindest der Ansatz eines Planes wie man die vorhandenen Testkapazitäten sinnvoll einsetzen kann? Nur in Interviews darüber zu philosophieren was man denn vielleicht machen könnte - zu wenig für meinen Geschmack.
    Soweit ich weiß dienen die Tests dem Monitoring des Infektionsgeschehens, um dann rechtzeitig reagieren zu können. Da man davon ausgeht, dass ohne Maßnahmen ein Infizierter 2-3 Personen ansteckt kann man potentiell schnell in die Situation kommen, dass man das nicht mehr einfangen kann, bevor es zu Überlastungen führt, denn das ist ja kein linearer Verlauf. Ich denke, wir sind im Frühjahr einer unguten Entwicklung recht knapp entgangen. Ich, soweit ich weiß Kanken auch sind im Frühjahr zu einem gewissen Zeitpunkt davon ausgegangen, dass wir das noch vllt. 2 Wochen so schaffen, bis wir an den Rand der Möglichkeiten stoßen. Bin ganz froh, dass wir da drumrum gekommen sind und denke, es war recht knapp.
    Soweit ich es verstanden habe, verfahren wir nach Hammer and Dance - das ist für mich ein Plan und nicht planlos. Im Moment ist es eher locker, aber man muss ja mitkriegen, wann man wieder anziehen muss. Was würdest du stattdessen tun.

  4. #469
    Seemann Gast

    Standard

    Zitat Zitat von San Valentino Beitrag anzeigen
    In Sachen Neuinfektionen hat Schweden pro Kopf doch gar nicht weniger als Deutschland (zugegeben weniger als Österreich). Ausserdem sieht es in Sachen schwere Verläufe momentan doch gut aus. Man müsste halt wissen woran es liegt.

    - Hat man an Erfahrung gewonnen und behandelt jetzt effektiver? Dann war herauszögern richtig.
    Das ist definitiv so.

  5. #470
    Seemann Gast

    Standard

    Zitat Zitat von ThomasL Beitrag anzeigen
    Ich glaube aber auch, dass massiv unterschätzt wird, welche Folgekosten ein ungebremstes Infektionsgeschehen haben kann.

    Das glaube ich übrigens auch. Was ist denn, wenn wir bei einem ungebremsten Infektionsgeschehen ein Heer von Arbeitsunfähigen "heranzüchten"? Nicht für jeden läuft das Leben nach schwerem Verlauf weiter wie bisher.


    Wir müssen letztlich damit leben, dass Corona uns zeigt wie zerbrechlich unsere auf Konsum und Luxus basierende Wirtschaft ist. Und zwar mit und ohne Maßnahmen.
    Was an sich auf lange Sicht vllt gar nicht so schlecht ist.

  6. #471
    Registrierungsdatum
    14.05.2008
    Ort
    Santos(SaoPaulo/Brazil)
    Beiträge
    4.626

    Standard

    Zitat Zitat von OliverT Beitrag anzeigen
    Es geht ja nicht darum, das praktisch umgesetzt zu bekommen, sondern sich damit über Wasser halten zu können. Ich weiß zum Beispiel von zwei Restaurants, die ihren Corona Lieferdienst wieder eingestellt haben, weil sie damit Verlust gemacht haben. Es müssen erstmal mehr Leute bestellen, da viel Gewinn über Getränke gemacht wird, die bei Außerhausdiensten weg fallen. Und dann müssen die Leute auch noch bereit sein mehr zu bezahlen, denn du brauchst Behältnisse um das Essen ordentlich und warm zum Kunden zu bringen und der Lieferant muss bezahlt werden.
    Und für eine Bar fällt ein Lieferdienst schon mal aus. Genauso für Restaurants die ihre Gäste mit Buffetts locken.

    Und den Service den du in der Servicewüste Deutschland nicht bekommst, wird dir in vielen anderen Länder von Leuten bereitgestellt, die ihn sich selbst nicht leisten können, weil sie bereit sind für niedrige Löhne zu arbeiten. Hier in Deutschland wollen sich viele einen ordenlichen Service gar nicht leisten.
    Ich weiss, was man alles braucht und gegeben sein muss, daß man Lieferdienst anbieten kann; bin aus dem Sektor
    Um genau zu sein, ich bin Küchenchef eines Restaurants das per Kilo arbeitet( also Buffet) und es funktioniert- ist es logistischer Mehraufwand: auf jeden Fall
    Selbst die Restaurants die "Festival" also all you can eat anbieten haben Möglichkeiten gefunden, daß umzusetzen(klar nicht zu 100%+ aber dennoch wird so viel geliefert , daß Ottonormalbürger nicht in der Lage ist, daß zu verdrücken)
    Bars: einige Bars liefern fertig gemixte Cocktails; hier ist Bierbrauen ein großes Ding; also bieten Bars die mit kleinen unabhängigen Brauereien arbeiten, Literabfüllung en in wiederverwertbaren Krügen an etc etc

    Das mit dem Service, ist richtig- liegt aber wohl auch daran, daß der Staat immer noch in der Lage ist für eine gewisse Absicherung zu sorgen;

  7. #472
    Registrierungsdatum
    04.12.2013
    Beiträge
    6.477

    Standard

    Zitat Zitat von Seemann Beitrag anzeigen
    Was würdest du stattdessen tun.
    Ich denke es herrscht inzwischen Einigkeit darüber, dass es in den jüngeren Altersgruppe tatsächlich eher wie ein "Schnupfen" ist, es mag Einzelfälle geben wo es auch hier schwerere Verläufe gibt, aber das ist nicht die Regel, ebenso wie mögliche "Langzeitfolgeschäden" hier auch eher die absolute Ausnahme als der Regelfall ist. Insofern ist diese Gruppe wohl eher vernachlässigbar.

    Anstatt das jetzt die Lehrer jedes Kind was im Unterricht 2x genießt hat von der Schule ausschließen und zum Arzt zum testen jagen (wo der Arzt dann in den allermeisten Fällen doch nicht testet) und ähnlichem Unfug sollte man tatsächlich vielleicht die Schwerpunkte einfach anders setzen.

    Alles was mit den Risikogruppen zu tun hat verstärkt testen, Pflegekräfte etc.. Von mir aus auch die Lehrer (die sich ja offenbar nach wie vor immer noch ziemlich fürchten). Ob da jetzt zwingend auch das komplette med. Personal mit rein muss darüber könnte man schon wieder streiten. Und natürlich die Risikogruppen selbst auch. Wenn da erst Tage oder Wochen später getestet wird ist der "Ausbruch" ja schon längst da.

    Die Schnittmenge der älteren Bevölkerung mit dem "jungen Partyvolk" wird sich ja eher in Grenzen halten (ok - jetzt mal von denen ab die in der Betreuung und Pflege arbeiten). Was dann noch an Testkapazitäten über ist kann man ja weiterhin nach dem Gießkannenprinzip verteilen, wobei sich auch hier die Frage nach dem echten Nutzen im Verhältnis zum Aufwand und den Kosten stellt.

    Im Endeffekt ist doch nicht die reine Anzahl der Tests relevant um einen Überblick (denn mehr ist es ja eh nicht) über das Infektionsgeschehen zu haben, sondern letztendlich die Positivquote.
    Ob ich jetzt 1 Mio. Personen teste und eine Positivquote von 0,74% erhalte oder repräsentativ 500K mit dem gleichen Ergebnis spielt eher eine untergeordnete Rolle.
    "It's not the size of the dog in the fight, it's the size of the fight in the dog." M. Twain

    "Whoever said one person can’t change the world never ate an undercooked bat..."

  8. #473
    Gast Gast

    Standard

    Zitat Zitat von San Valentino Beitrag anzeigen
    In Sachen Neuinfektionen hat Schweden pro Kopf doch gar nicht weniger als Deutschland (zugegeben weniger als Österreich). Ausserdem sieht es in Sachen schwere Verläufe momentan doch gut aus. Man müsste halt wissen woran es liegt.
    Das stimmt und es wäre interessant das heraus zu finden aber daran scheint wenig Interesse zu bestehen. Der Kurs in Österreich ist klar, strengere Maßnahmen, alles ist schlimm, der Herbst wird hart.
    Die Pandemie selbst hat wenig Einfluss auf das Leben, die Maßnahmen zerstören aber nach und nach immer mehr Existenzen und ein Ende ist nicht in Sicht.
    OK der Gottkanzler hat Frühjahr 2021 versprochen.

    - Hat man an Erfahrung gewonnen und behandelt jetzt effektiver? Dann war herauszögern richtig.
    - Gelingt es jetzt besser Risikogruppen zu schützen?
    - Ist der Virus (zumindest hier) harmloser geworden? Dann war herauszögern (zufällig) richtig.
    Gegen das herauszögern sage ich nichts, zumindest nicht am Anfang. Aber wir gehen politisch gerade wieder auf Null und startet wie im Frühjahr.

    - Vielleicht besteht auch bald die Möglichkeit einer Impfung. Auch dann war herauszögern richtig.
    Die Impfung wird kommen, ganz bestimmt. Sie muss sogar weil genau das von der Politik versprochen wurde.
    Wie gut und ob die wirkt ist dabei nebensächlich.

  9. #474
    Seemann Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Little Green Dragon Beitrag anzeigen
    Ich denke es herrscht inzwischen Einigkeit darüber, dass es in den jüngeren Altersgruppe tatsächlich eher wie ein "Schnupfen" ist, es mag Einzelfälle geben wo es auch hier schwerere Verläufe gibt, aber das ist nicht die Regel, ebenso wie mögliche "Langzeitfolgeschäden" hier auch eher die absolute Ausnahme als der Regelfall ist.
    Bzgl Langzeitschäden weiß man eigentlich noch zu wenig. Wäre nicht das erste Virus, das einen Jahre nach durchstandener Infektion killt. Glaube nicht, dass das hier so ist, wissen tut man es aber nicht und soll nur ein Beispiel sein.

    Im Endeffekt ist doch nicht die reine Anzahl der Tests relevant um einen Überblick (denn mehr ist es ja eh nicht) über das Infektionsgeschehen zu haben, sondern letztendlich die Positivquote.
    Ob ich jetzt 1 Mio. Personen teste und eine Positivquote von 0,74% erhalte oder repräsentativ 500K mit dem gleichen Ergebnis spielt eher eine untergeordnete Rolle.
    Ne, das sehe ich grundsätzlich anders. Jegeringer die Zahl der Tests, desto unschärfer wird der Blick auf das Geschehen in der Population.

  10. #475
    Registrierungsdatum
    26.06.2017
    Ort
    Hinter den sieben Bergen, bei den sieben Zwergen
    Alter
    60
    Beiträge
    3.186

    Standard

    Zitat Zitat von Seemann Beitrag anzeigen

    Bzgl Bayern: Da haben wir 62.400 Infizierte vs NRW 62.700, aber 800 Tote etwa mehr. Woran das liegt, schwer zu sagen. Vllt, weil das Virus als erstes hier war, vllt ist die Bevölkerung im Schnitt etwas älter... ich weiß es nicht. Wir wissen aber auch nicht, wo wir ohne die Maßnahmen in Bayern wären. So oder so bin ich je zufriedener, je glimpflicher es für uns abläuft.
    Die Zufriedenheit könnte etwas sinken, wenn du die Bevölkerungsdichte mit einbeziehst und etwa die Fälle pro 100.000 EW betrachtest.

    Oh, 8 der 10 Kreise mit den meisten Neuinfektionen liegen ALLE in Bayern. Guckst du RKI Dashboard, das dauernd abstürzt, oder Tagesspiegel.

    Schön, bei den neuen Fällen kann man die "Überlegenheit" Bayerns zumindest zum Teilauf die bayrische "Testoffensive" zurückführen. Aber überdauernd?

    Bayern ist und war das Bundesland mit den strengsten Maßnahmen ... und es hat seit Frühjahr die schlechtesten Zahlen vorzuweisen.

    So richtig enthusiasmierend fände ich das eher nicht...



    Quelle der Tabelle: Zeit, letzte Aktualisierung 1.9.20

  11. #476
    Registrierungsdatum
    04.12.2013
    Beiträge
    6.477

    Standard

    Zitat Zitat von Seemann Beitrag anzeigen
    Bzgl
    Ne, das sehe ich grundsätzlich anders. Jegeringer die Zahl der Tests, desto unschärfer wird der Blick auf das Geschehen in der Population.
    Was nützt es aber mit einer eh schon unscharfen Lupe einfach nur öfter hinzuschauen?

    Ein Test der heute noch negativ ist kann morgen oder übermorgen dann schon positiv ausfallen. Nur werden negative Personen (in der Fläche) ja aber nicht einfach so dann wiederholt getestet.

    Um nicht nur im trüben zu fischen müsste man per PCR eigentlich die gesamte Bevölkerung zeitgleich über mehrere Tage testen wenn man wirklich belastbare Werte haben wolkte.
    "It's not the size of the dog in the fight, it's the size of the fight in the dog." M. Twain

    "Whoever said one person can’t change the world never ate an undercooked bat..."

  12. #477
    Seemann Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Ripley Beitrag anzeigen
    Die Zufriedenheit könnte etwas sinken, wenn du die Bevölkerungsdichte mit einbeziehst und etwa die Fälle pro 100.000 EW betrachtest.

    Oh, 8 der 10 Kreise mit den meisten Neuinfektionen liegen ALLE in Bayern. Guckst du RKI Dashboard, das dauernd abstürzt, oder Tagesspiegel.

    Schön, bei den neuen Fällen kann man die "Überlegenheit" Bayerns zumindest zum Teilauf die bayrische "Testoffensive" zurückführen. Aber überdauernd?

    Bayern ist und war das Bundesland mit den strengsten Maßnahmen ... und es hat seit Frühjahr die schlechtesten Zahlen vorzuweisen.

    So richtig enthusiasmierend fände ich das eher nicht...



    Quelle der Tabelle: Zeit, letzte Aktualisierung 1.9.20
    Bin dennoch ganz zufrieden und umso richtiger war es, eine strengere Linie zu fahren.

  13. #478
    Seemann Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Little Green Dragon Beitrag anzeigen
    Was nützt es aber mit einer eh schon unscharfen Lupe einfach nur öfter hinzuschauen?

    Ein Test der heute noch negativ ist kann morgen oder übermorgen dann schon positiv ausfallen. Nur werden negative Personen (in der Fläche) ja aber nicht einfach so dann wiederholt getestet.

    Um nicht nur im trüben zu fischen müsste man per PCR eigentlich die gesamte Bevölkerung zeitgleich über mehrere Tage testen wenn man wirklich belastbare Werte haben wolkte.
    Was bringt es eine mäßige Lupe absichtlich stumpf zu machen?

    Die gesamte Bevölkerung zeitgleich über Tage zu testen ist nicht möglich. Wir sollten uns auf die Schritte beschränken, die möglich sind.

  14. #479
    Registrierungsdatum
    04.11.2017
    Beiträge
    5.466

    Standard

    Zitat Zitat von Little Green Dragon Beitrag anzeigen
    Viel weiter runter geht ja auch kaum - obwohl...

    Hunderttausende Jobs in Gefahr. Homeoffice verursacht Milliardenschäden.

    https://www.n-tv.de/wirtschaft/Homeo...e22037387.html

    Nicht genau zu beziffern und daher nicht mit in die Berechnung eingeflossen ist der Effekt des Homeoffice auf die Produktivität der Büroangestellten selbst und damit auf ihre Arbeitgeber. Gewaltige positive Auswirkungen dürfte die Zeitersparnis durch das Wegfallen des Pendelns haben
    [...]
    Besonders für Deutschland sieht Wackerbeck Vorteile. "Im Vergleich zu anderen Ländern galt das Arbeiten von zu Hause in Deutschland in vielen Unternehmen bislang als geradezu verpönt." Wenn Unternehmen dem Homeoffice nun offener gegenüberständen, könnten sie davon sicher profitieren.
    Don't armwrestle the chimp.

  15. #480
    Registrierungsdatum
    04.12.2013
    Beiträge
    6.477

    Standard

    Und für die Blue Collar Fraktion stellen die Unternehmen denen dann jeweils einen Teil der Produktionsanlage ins Wohnzimmer, damit die auch Home Office machen können?
    "It's not the size of the dog in the fight, it's the size of the fight in the dog." M. Twain

    "Whoever said one person can’t change the world never ate an undercooked bat..."

Seite 32 von 91 ErsteErste ... 2230313233344282 ... LetzteLetzte

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)

Ähnliche Themen

  1. Antworten: 15
    Letzter Beitrag: 12-02-2021, 19:49
  2. Corona-Partiys: würdet ihr teilnehmen?
    Von Pansapiens im Forum Off-Topic Bereich
    Antworten: 51
    Letzter Beitrag: 12-02-2021, 18:14
  3. In Zeiten von Corona...
    Von lotenflo im Forum Off-Topic Bereich
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 12-03-2020, 04:13
  4. Die wirtschaftliche Darstellung der UFC
    Von jkdberlin im Forum MMA - Mixed Martial Arts
    Antworten: 7
    Letzter Beitrag: 27-11-2013, 11:54

Forumregeln

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •