@Seemann:
So eine lokale Eindämmung durch Reisebeschränkungen (und nicht nur Übernachtungsbeschränkungen) kann bei punktuellen Ausbrüchen sicher helfen. Dass man dafür dann eine Schwellwert benötigt, auch wenn damit viele Sonderfälle (z.B. erkannter, eingegrenzter Ausbruch oder Infektionen in der Breite), nicht abgedeckt werden ist ebenfalls klar.
Nur z.Z. sind die „Metastasen“ (um an dein Beispiel anzuknüpfen) ja bereits überall verbreitet. Ob jetzt eine Übernachtungsverbot sinnvoll ist, wenn jemand aus einem Gebiet mit einem Sieben-Tage-Inzidenzwert von z.B. 50 in ein Gebiet mit einem Wert von 35 reist und dort übernachtet halte ich zumindest für sehr fraglich. Ist es nicht kritischer wenn jemand aus dem Gebiet mit einer Inzidenz von 10 in eine Gebiet mit einer von 0 reist? Etwas das dann aber wieder zulässig wäre.
Ob die Kosten (Hotelgewerbe, Kultur- und Gastronomie, gesellschaftliche Akzeptanz,…) Nutzen Rechnung hier aufgeht bezweifele ich stark.
Viel wichtiger ist es meines Erachtens nach vor Ort (also gerade auch in Hotels und Gaststätten) einheitliche Regeln zu haben und deren Umsetzung auch sicherzustellen. Da ist noch vieles im argen, dass sich recht leicht ändern ließe.
Das könnte sein. Das Problem ist halt er berücksichtigt nicht den Kontext. Man geht ja auch nicht in einen Schoppenverein in dem aus Spaß ein bis zweimal die Woche Fußball trainiert wird und beschwert sich, dass keiner bereit ist täglich zu trainieren und immer das Letzte aus sich herauszuholen.Zitat von OliverT
Vielleicht Frust. Ist halt schwer seine intellektuelle Überlegenheit zur Schau zu stellen, wenn kaum einer mit einem spielen will.





