Ja, unbestritten. Allerdings kann man auch eine weit entfernte Grenze, bei exponentieller Fallzunahme recht schnell - sprich binnen weniger Wochen erreichen. Das würde bedeuten, dass auch die Politik und Ordnungskräfte recht zackig reagieren müssten. Da ist mir ein sanfterer Kurs grundsätzlich lieber. Natürlich spricht auch der Egoismus aus mir, weil ich nicht so sehr auf Überstunden stehe und eher freizeitorientiert bin, auch wenn meine Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung im Moment etwas ETWAS! eingeschränkt sind.
Ja, ist logisch. Kann an dem Punkt aber nochmal wiederholen, dass sich dieser logische Punkt so bisher nicht auf die Praxis übertragen bzw. da wiederfinden lässt. Es gibt sozusagen keinen Beleg, für die Richtigkeit deiner nachvollziehbaren Überlegung. Es gibt aber sehr wohl Belege dafür, dass Mobilitätseinschränkungen dem Containment dienen und Containment ist das erklärte Ziel.Eigentlich ist doch logisch, dass wenn ich den Raum verkleinere, weniger Platz da ist. Wenn die Leute nicht mehr zuhause bleiben, kreiere ich Problem, die evtl. nicht da wären, wenn alles geöffnet wäre mit Abstandsregelungen versehen wäre.
Also für Deutschland stimmt das nicht. Würde man die Leute zwingen wollen zu hause zu bleiben, dann würde man einen Lockdown machen und fertig. Man möchte aber die Gründe dafür, das Haus zu verlassen reduzieren. Das sind aber völlig verschiedene paar Schuhe.Im Grunde will man die Leute zwingen, zuhause zu bleiben, will es aber nicht offen sagen.
Jaja, geschenkt. Schon klar und auch nicht falsch. Umfragen sind mit Vorsicht zu genießen. Da muss man sich ansehen, wie die Umfrage gemacht ist. Dennoch existieren die Umfragen als Beleg für den diametralen Standpunkt zu deiner Position, dem du nichts als Vermutungen entgegensetzen kannst. Und vllt sind die Umfragen ja zufällig doch nicht schlecht, kann ja auch sein. Zumindest sind sie da.Hatte ich nicht erwähnt, dass ich glaube, dass die Leute in den Umfragen nicht die Wahrheit sagen?
Eigentlich war mir so, als würden vor allem die etablierten "Volksparteien" in Umfragen von der Situation profitieren, zumindest jetzt erstmal. Kann sich natürlich ändern, wenn uns die wirtschaftlichen Folgen voll treffen.Dann braucht man aber nicht zu jammern, wenn die nächste Idiotenpartei 25% erreicht.
Es ist nicht nötig, dass du mich mit Links auf etwas hinweist, was ich selbst schon vor Monaten hier erwähnt habe, als hier jeder noch von paar hundert Coronatoten vs 25.000 Grippetoten in D schwadroniert hat. Meinen Hinweis hat da schon kaum einer kapiert. Jedenfalls nicht Maddin etc.Welche Argumentation? Dass sich das nicht vergleichen lässt? Das habe ich mir ja nicht ausgedacht... So z.B. hier:
https://deutsch.medscape.com/artikelansicht/4908926
Die kommen ja z.B. auf Faktor 5 und nicht auf Faktor 16. Aber wie gesagt: eh‘ Blödsinn.
Weiß ich nicht. Der Optimierer in mir wäre schon dafür, mit schwarfem Auge zu schauen, was die effektivsten Maßnahmen sind und welche verzichtbar sind. Erfordert aber auch, dass die wenigeren Maßnahmen dann sehr effektiv durchgesetzt werden, denn die grundsätzliche Disziplin in der Gesamtbevölkerung wird sich ja nicht wesentlich ändern. Daher vllt auch wieder nicht schlecht, wie es jetzt ist. Du sagst doch selber, dass das Gesundheitswesen weit weg von Belastungsgrenzen ist. Stimmt ja auch, vllt spricht das ja doch für unseren Weg. Auch wenn ich jetzt etwas abschweife, Optimierung ist ein sehr zweischneidiges Schwert. Expertengruppen wollen seit Jahren unser Gesundheitssystem optimieren. Wäre dies nach deren Vorstellungen geschehen, wären wir nicht so glimpflich davongekommen bisher. Ich bin da gerne zurückhaltend.Wie wäre es denn mit weniger Regeln, die dafür konsequenter verfolgt würden?
Dann ist das zunächst einmal eine Interpretation, die so aus meiner Sicht nicht zulässig ist. Du sagst selbst, die Leute geben es nicht zu. Sich vorsichtig zu verhalten bedeutet nicht, Angst zu haben. Das sind auch wieder zwei unterschiedliche paar Schuhe. Ich bin Kletterer und ich klettere vorwiegend im Elbsandstein, wo die sichersten Sicherungstechniken verboten sind. Ich bin dabei vorsichtig, habe aber i.d.R. keine Angst. Gibt sicher noch zig andere Situationen, die zeigen, dass hinter einem vorsichtigen Verhalten nicht Angst stehen muss. Die meisten schnallen sich im Auto vorsichtshalber an, die wenigsten tun das aber, weil sie unmittelbar Angst haben.Ich kenne einige Leute, die echte Angst haben und alles andere als entspannt mit der Situation umgehen. Meine Frau hat beruflich sehr viel mit Menschen zu tun und die sagt, eine Menge haben Angst. Die geben es meist nicht zu aber man merkt es an einem übervorsichtigen Verhalten.





