Wir sollten dann aber auch nicht vergessen, dass wir hier immer noch von Einschränkungen von Grundrechten reden. Eine potentielle Gedfahr, die nicht einmal genau beziffert werden kann zusammen mit teilweise willkürlich erdachten Kennzahlen, die sich dann auch noch im Monatstakt ändern (Verdopplung, R, Inzidenz,...), rechtfertigen das meiner Ansicht nach nicht.
Ich würde mal vermuten, dass gilt, wenn sich die Leute insgesamt weniger mobil verhalten, nicht aber, wenn sie einfach nur ausweichen!? Da wäre ich eher für Appelle anstatt Verbote. Wer vernünftig ist, reist eh weniger und wer es nicht ist, reist einfach woanders hin.Ja, ist logisch. Kann an dem Punkt aber nochmal wiederholen, dass sich dieser logische Punkt so bisher nicht auf die Praxis übertragen bzw. da wiederfinden lässt. Es gibt sozusagen keinen Beleg, für die Richtigkeit deiner nachvollziehbaren Überlegung. Es gibt aber sehr wohl Belege dafür, dass Mobilitätseinschränkungen dem Containment dienen und Containment ist das erklärte Ziel.
Verstehe ich nicht. Mein Basisszenario ist, dass sie die Leute so lange einschränken werden, bis die Situation faktisch wie im April sein wird. Die Politik aber wird behaupten können, es sei kein Lockdown. Wir werden sehen. Soll mir recht sein, wenn ich da falsch liege.Also für Deutschland stimmt das nicht. Würde man die Leute zwingen wollen zu hause zu bleiben, dann würde man einen Lockdown machen und fertig. Man möchte aber die Gründe dafür, das Haus zu verlassen reduzieren. Das sind aber völlig verschiedene paar Schuhe.
Das sind keine Vermutungen, sondern meine Beobachtungen, die ich hier teile. So eine Großstadt ist ja ein ganz guter Querschnitt und vor allem die Städte haben ja auch das Problem.Dennoch existieren die Umfragen als Beleg für den diametralen Standpunkt zu deiner Position, dem du nichts als Vermutungen entgegensetzen kannst.
Wenn Restaurants, die vor kurzem noch halbleer waren, proppevoll sind. Wenn meine Frau ihre Kunden fast permanent auffordern muss, ihre Maske aufzubehalten. Wenn sich Leute vor den Geschäften, die nicht alle auf einmal reinlassen, knubbeln, wenn im Fitnessstudio alle Ergometer mit 1m Abstand besetzt sind aber jeder eine Desinfektionsflasche in der Hand hat, usw. usw., wo ist denn dann die Unterstützung der Maßnahmen? Und was bringt es dann, dasss sie in Umfragen für die Maßnahmen sind, auf die sie ganz offensichtlich in ihrem Alltag sch***en? Und dass soll besser werden, wenn man noch mehr Maßnahmen ausdenkt?
Ja, ein Rätsel (s.o.)Eigentlich war mir so, als würden vor allem die etablierten "Volksparteien" in Umfragen von der Situation profitieren, zumindest jetzt erstmal. Kann sich natürlich ändern, wenn uns die wirtschaftlichen Folgen voll treffen.
Das weiß ich. Da war ich aber nicht dabei. Und ich habe dich auch nur darauf hingewiesen, dass es nicht "meine" Argumentation ist, wie du behauptet hattest. Dass ich diesen Vergleich für problematisch und für in keine Richtung zielführend halte, habe ich ja mittlerweile oft genug. Ich bin es nicht, der hier irgendetwas vergleicht.Es ist nicht nötig, dass du mich mit Links auf etwas hinweist, was ich selbst schon vor Monaten hier erwähnt habe,
Einig! Mein Reden.Weiß ich nicht. Der Optimierer in mir wäre schon dafür, mit schwarfem Auge zu schauen, was die effektivsten Maßnahmen sind und welche verzichtbar sind. Erfordert aber auch, dass die wenigeren Maßnahmen dann sehr effektiv durchgesetzt werden, denn die grundsätzliche Disziplin in der Gesamtbevölkerung wird sich ja nicht wesentlich ändern.
Das ist das, was ich in meinem Umfeld wahrnehme. Jede Wahrnehmung ist eine Interpretation und somit auch zulässig.Dann ist das zunächst einmal eine Interpretation, die so aus meiner Sicht nicht zulässig ist.
Wer gibt schon zu, wenn er Angst hat? Dewegen ist sie nicht vorhanden? Wenn Leute sich auf der Straße wegdrehen oder zur Seite springen bzw. eine hektische, unkontrollierte Bewegung von jemandem weg machen, dann nenne ich das nicht mehr Vorsicht. Beim Klettern wären sie vermutlich abgestürzt.Du sagst selbst, die Leute geben es nicht zu.






