Na ja. Der "Prinz" hat einige seiner "Nachfahren" eben sehr inspiriert
Er wiederum hat seine Inspirationen von einem seiner Lehrer (bzw. aus dessen Linie).
Ich meine Doshin So dem Begründer des Shorinji Kempo .
Die haben heute auch noch Sätze wie:
Von wem Doshin So im Laufe der Zeit gelernt hat steht auch auf der Seite. Unter anderem natürlich von einem Shaolin Mönch. Da die Shorinji Leute in weitgehend unter dem Radar fliegen, wurde wenig an der Entstehungsgeschichte und den Fähigkeiten des Gründers rumgemeckert. Aber das habt ihr hier früher alles schon mal besprochen.Die Antwort kam So Doshin nachts in einen Traum. Er würde zen-Buddhismus und Kampfkunst zusammen lehren, ebenso wie Boddhidharma es in dem Shaolin-Tempel in China getan hatte. [...]
Was ich eigentlich schreiben wollte...
Ich glaube, die Gründungslegenden und Heldengeschichten weiterzuführen ist in einigen Stilen einfach Tradition. Heutige Generationen denken nicht lange darüber nach, sondern übernehmen einfach was ihnen überliefert wurde.
Sehr oft, da bin ich mir sicher, steckt keine böse Absicht dahinter. Nur der Wunsch was auf die Website zu schreiben.
Man hat das doch nahezu überall. Ob es jetzt 200 Dan Graduierungen, ein 300-0 Rekord in Strassenkämpfen, bei den Vorfahren der Lehrer aus dem Shaolinkloster, historische Heldentaten als Polizist oder Wettkampferfolge bei schulinternen Wettkämpfen (3facher Weltmeister im xy) sind, ist eigentlich egal.
Lehrer/Schulen/Vereine ohne vorzeigbare Erfolge aus dem Leistungssport, driften oft in andere "Spähren" ab.
Liest sich sonst auf einer Website auch ziemlich sparsamund führt durchaus dazu, die "Fähigkeiten" ebenfalls in Frage zu stellen WEIL da nichts steht.
Dazu kommt eine gewisse Erwartungshaltung der Laien-Kundschaft, denke ich mir.
Ohne SiFu, Sensei, Großmeister oder sonst einen "Titel" vor dem Namen, ohne mindestens 5.Grad/5.DAN oder so - fehlt vielen was.
Einen Mittelweg zu finden ist für viele wohl nicht so einfach. Hilft vermutlich auch nur temporär. Irgendein Schüler wird irgendwann wieder etwas ausschmücken, um seinen Stil wichtiger als alle anderen zu machen.
An meinem Wohnort ist Kampfsport (Karate, Judo, Jiu Jitsu) überwiegend in verschiedenen Breitensport-Vereinen organisiert.
Dennoch schicken viele Eltern ihr Kind in die ebenfalls vorhandene private/kommerzielle und damit auch weniger preiswerte (aber nicht überteuerte) Kampfsportschule, das hat nicht immer was mit der besseren Erreichbarkeit oder der besser passenden Trainingszeit zu tun. Ich habe ein zwei Mütter (Kolleginnen von mir) gefragt warum sie nicht das preiswertere Vereinsangebot nutzen. Die waren einfach von der jahrzehntelangen Tradition der Schule, den vielen Titeln der Lehrer und den hohen Graduierungen geflasht.
Der ist doch auch jünger. Lass ihm noch ein paar Jahre.
Liebe Grüße
Alexa








und führt durchaus dazu, die "Fähigkeiten" ebenfalls in Frage zu stellen WEIL da nichts steht. 

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