@Julian: Wenn ich Dinge „beobachte“ dann über alle mir zur Verfügung stehenden Kanäle (persönliche Beobachtung, Fernsehen, Zeitung, Erzählungen, Internet…). Wie ich sie dann werte hängt dabei dann natürlich von der Zuverlässigkeit der Quelle ab (Persönlich dabei sein > andere Quelle – wobei man wenn man dabei ist auch immer nur einen kleinen Ausschnitt sieht).
Beobachten scheint auch eine nicht unübliche Bezeichnung dafür sein, schau Dir mal an was der Verfassungsschutz nutzt, wenn er eine Bewegung offiziell beobachten darf.
Nimm es mir nicht übel Julian aber irgendwie scheinst Du hier jedes Wort auf die Goldwaage zu legen und dabei noch eigene, sehr eng gefasste Definitionen zu verwenden. Damit wirst Du zumindest bei mir innerhalb dieses Thread nicht weit kommen. Wie gesagt, hier geht es um das Lebensgefühl „unter“ Covid19 (auch wenn wir z.Z. davon abkommen) und Gefühle sagt man einfach so aus dem Bauch heraus (die sind schon per Definition subjektiv).
Aktuelles Lebensgefühl: Heute Abend ist der Fernsehabend meiner Tochter und ich würde gerne wie letztes Jahr raus in den Wald ohne auf die Uhr zu schauen um eine Geldstrafe zu vermeiden. Es nervt, dass solche Regeln erlassen werden weil zu viele keine Eigenverantwortung übernehmen (und das ist der Fall, völlig unabhängig davon ob es etwas nutzt oder nicht).