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Thema: Fantasy-Roman: Da’Jin’Zat – Die Kampfkunst der Achtsamkeit

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  1. #27
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    Zitat Zitat von salurian Beitrag anzeigen
    Ganz ehrlich: Eine Frage bzgl. Realismus bei Fantasyromanen zu stellen ist an sich schon Quatsch.
    Jein.
    Natürlich gibt es in einem Fantasyroman (gilt aber auch für Sci-Fi…) Elemente, die irdisch nicht existieren, aber wenn es sich um eine gute Geschichte handelt, dann sollte diese fiktive Welt in sich trotzdem stimmig sein.

    Zitat Zitat von Magister Scriptor Beitrag anzeigen
    In der beschriebenen Rezension wird erneut die Frage aufgeworfen, inwieweit es realistisch ist, innerhalb einer kurzen Zeitspanne (hier auf den ersten Blick zwei Jahre) einen eigenen Stil zu entwickeln. Bereits vor drei Jahren habe ich hierzu meine Gedanken veröffentlicht, wie man etwas weiter vorne in diesem Thread nachlesen kann.
    Die oben verlinkte Rezension verweist jedoch auf einige neue Punkte und hierzu habe ich noch etwas zu sagen.

    Dort lesen wir nämlich, dass der Held der Geschichte „mit geradezu übermenschlicher Präzision“ seine Fehler analysiert und wie er diese in Zukunft vermeiden kann. Der Rezensent bringt hier den „Tunnelblick“ vor. Ein Effekt, der unter Adrenalineinfluss auftritt und die menschliche Wahrnehmung auf das Wesentliche reduziert. Wir sollten jedoch nicht vergessen, dass gleichzeitig auch die verlangsamte Wahrnehmung eintritt. Es gibt genug Erfahrungsberichte von echten Auseinandersetzungen, in denen der Verteidiger sich recht bewusst Handlungen überlegte und deren für und wider abwog, was in Bruchteilen einer Sekunde geschehen sein muss. Unser Gehirn kann im Bedarfsfall tatsächlich sehr schnell arbeiten. ;-) In den meisten Szenen des Romans hat unser Held sogar mindestens eine Verschnaufpause, die er entsprechend nutzt.
    Das stimmt. Hauptknackpunkt hier war, wie in der Rezension ebenfalls erwähnt, dass Dajin an anderer Stelle eher unbedarft ist, wenn er z.B. feststellt, dass ein gerader Schlag sein Ziel schneller und direkter trifft als ein gekrümmer Schlag. So wirkt es, als habe er "unzureichendes Grundlagenwissen" (überspitzt formuliert), aus denen er aber dennoch die richtigen Schlüsse zieht. Das beisst sich etwas.
    Geändert von Lofantyr (28-06-2021 um 16:40 Uhr)

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