Wenn er dem Schüler bewusst irreführende Anleitung gibt, ist das natürlich Verarsche. Kann aus Interesse an der Kundenbindung genauso vorkommen wie das Inverse: Er kann es nicht, verspricht aber dem Schüler, er müsse nur lange genug dabei bleiben, dann würde er es ihm schon beibringen. Gerne garniert mit dem Klischee, es gäbe halt keine Abkürzung und Ungeduld sei ein Zeichen für ein zu großes Ego.
Gibt es alles.
Ich bin beidem schon begegnet. Einer hat den Ursprung seiner Fähigkeiten verschleiert, damit seine Schüler nicht zur Quelle gehen und den Trainingsvorsprung aufholen, ein anderer hat Trainingsinhalte und -ziele versprochen, obwohl er genau wusste, daß der Scheck nicht gedeckt ist. Der hoffte halt, daß die Leute irgendwann aus Gewohnheit bleiben und aufhören nachzufragen.
Beides ist unethisch, weil es die Schüler um das wertvollste betrügt, das sie haben: Vertrauen, Schweiß, Loyalität, Lebenszeit.





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