Zitat Zitat von Pansapiens Beitrag anzeigen
In Würzburg scheint es eine somalische Community zu geben, die nun natürlich etwas besorgt vor Vorurteilen ist:

Bei einem Messerangriff am Freitag in Würzburg sind drei Menschen gestorben. Mutmaßlicher Täter: ein Somalier. Während ein weiterer Somalier wegen Billigung der Tat festgenommen wurde, zeigt die übrige somalische Community Anteilnahme – und Sorge.

https://www.br.de/nachrichten/bayern...esorgt,SbtyqYF

wenn ich Somalier wäre und zwei Arschlöcher, die zufällig aus dem gleichen Land stammen, wie ich, würden derart öffentlich auftreten, würde mir das auch auf den Sack gehen...

ich hoffe das ein Großteil der, idealerweise alle, Bürger über ein entsprechendes kognitives Auflösungsvermögen verfügt.

Die in Würzburg lebenden Somalierinnen und Somalier befürchten, dass die Tat dauerhaft Auswirkungen auf das Zusammenleben in der Stadt haben wird.

Natürlich ist es verständlich, dass so etwas Misstrauen gegenüber Menschen mit ähnlichen Merkmalen schafft,
zumal wenn sich ein weiterer Somalier, bei dem man sich auch fragt, warum der frei rumläuft bzw. noch hier ist ja wohlwollend gegenüber der Tat ausgesprochen hat:

Unabhängig von der Anteilnahme seitens der somalischen Community wurde am Wochenende ein weiterer Somalier festgenommen. Wie die Staatsanwaltschaft dem BR bestätigte, wird ihm Belohnung oder Billigung einer Straftat vorgeworfen. Er soll einen Tag nach dem tödlichen Messerangriff in einer Gemeinschaftsunterkunft gesagt haben, dass die Tat seines Landsmannes gut war.

Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass dem Somalier bewusst war, dass seine Aussage sich in der Unterkunft verbreiten und auch an die Polizei weitergetragen werden kann.
[...]
Der am Sonntag festgenommene Somalier war laut Staatsanwaltschaft seit Februar polizeilich bekannt, unter anderem wegen versuchtem schweren Raub, Körperverletzung und Nötigung. Nach aktuellem Stand sehen Polizei und Staatsanwaltschaft keinen Zusammenhang zwischen diesem Mann und dem mutmaßlichen Täter der Messerattacke am Freitag.

Da gilt es IMO den Spagat zu schaffen, zwischen der Untersuchung, ob derartige Ansichten keine Einzelfälle sind, sondern in irgendwelchen Gruppierungen Resonanz finden und dem Kampf gegen Vorverurteilungen und dem Übertragen des Fehlverhaltens einiger weniger auf eine Gruppe, mit denen die wohl in mehr Merkmalen nicht übereinstimmen, als übereinstimmen.
Denn was islamistischer Terror will, scheint mir klar: Er will die Bevölkerung spalten. Er will, dass sich die nichtmuslimische Bevölkerung von Muslimen bedroht fühlt und umgekehrt die muslimische Bevölkerung sich von der nichtmuslimischen diskriminiert, so dass vielleicht mehr Leute geneigt sind, sich dem Kampf gegen die Ungläubigen anzuschließen.
Divide et impera.
Ist denn bekannt warum er die Tat für gut hält? Geht es etwa um gleiche politische Ziele, wie das töten von Ungläubigen? Oder teilen Sie dieselbe Geisteskrankheit?