Die sind schon herauskristallisiert.
Falls du Details willst: Christopher Alexander "A Pattern Language", und Christopher Alexander "The Nature of Order".
In diesen ca 3000 Seiten findest du Details, wie sie das Herz nur begehren kann. Um das alles in ein Forenpost zu bringne, ist es allerdings etwas viel auf einmal.
WGs können deutlich mehr sein als bloss Notbehelfe für arme Studenten.Das die meisten Leute hier ganz reale Erfahrungen im Zusammenleben mit anderen Menschen haben, und sich jetzt bewusst gegen ein WG-Modell entscheiden, kommt dir wohl nicht in den Sinn.
nun ja, die Verteidiger der aktuellen autobasierten Lebensweise mit Häuschen im Grünen und Job im Zentrum generieren nun mal all diese Dinge, und sind ihnen ausgesetzt.Und das es gleichbedeutend ist mit Stau auf der Autobahn, gruseligen Betonwüsten in denen man einsam vegetiert, ist natürlich Unsinn, aber das weisst du wohl selbst, und dieser geniale rhetorische Kniff soll nur die Vorteile der WG unterstreichen.
neue Generationen könnten das ja nochmals versuchen, und womöglich auch aus den ERfahrungen der Alten lernen und deren Fehler vermeiden.Die Zeit der Land-WG war bei uns so Ende der 70er bis in die 80er. Keiner von denen die damals so gelebt haben, lebt heute noch so, dass war auf Dauer viel zu stressig.
Es ist kein Problem, in der Werkstatt einen Schrank anzuschreiben mit "Werkzeug und Material für alle, bitte bedient euch", und einen andern Schrank mit "Inryokus persönliches Projekt, nicht anfassen". wenn gewünscht mit solidem Schloss davor.Und der Streit um das das Werkzeug, ich kann mich da gut erinnern. Ging so weit, dass einer einfach einen Motor in seinen Benz eingebaut hat, der bei dem Freund der sogar in einer andern WG lebte (aber es war ja trotzdem irgendwie alles eine Gemeinschaft) in der Tenne stand.
Ich staiune ja immer wieder, wieso einfache organisatorische Lösungen schlicht nicht angewendet werden, und dann gesagt wird, es gehe generell gar nicht.
In grossen professionellen Werkstätten, wo auch viele Leute arbeiten und sich koordinieren müssen, kriegen sie es ja auch hin, ein Bauteil dem korrekten Kunden zuzuordnen.
Sowas passiert vor allem bei Leuten, die nicht denken (wollen, können, whatever)Lustige Geschichte vielleicht, aber sowas passiert natürlich nur bei so flippigen Typen Anfang 20 ohne Knete, nicht im Freundeskreis gereifter Damen, die es gewohntsind in geräumigen Wannen mit güldenen Wasserhähnen zu baden, bei Ausblick durchs Panoramafenster auf die Schweizer Berge, oder in der Sauna zu dinieren.






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