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Thema: E-Auto ökologisch sinnvoll?

Baum-Darstellung

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  1. #11
    carstenm Gast

    Standard

    Zitat Zitat von discipula Beitrag anzeigen
    nein, man kann Bäder durchaus so machen, dass sie von mehreren Personen gleichzeitig benutzt werden können.
    Rein praktisch ist das gewiß möglich. Und in meinem Badezimmer ist in der Tat sogar genug Platz, denn das ist ursprünglich so konzipiert. ;-)
    Aber ich wüßte in meinem privaten Umfeld tatsächlich niemand und schließe mich da ein, der es dauerhaft - also außerhalb von Retreats oder Seminaren - begrüßen würde, das Bad mit jemand anderem gemeinsam zu nutzen und diesen nun wirklich intimsten Privatraum zu teilen.

    Ich habe übrigens auch das als Gast einer Familie einige Zeit gelebt: Offene Badezimmertür, jede/r kann jederzeit rein ... zu Stoßzeiten fünf nackte Menschen auf drei Waschbecken, Klo und Dusche verteilt ... heute würde ich das nicht mehr tun.

    wem es so sehr an sozialem Bedürfnis fehlt, das gemeinsames Essen als Mühseligkeit empfunden wird statt als Bereicherung, bleibt wirklich besser so allein wie möglich.
    Drum.

    eben, siehste. Mit solchen Leuten ist es ja einfach, gewisse Dinge zu teilen. Da ja alle ähnlich ausgerichtet sind.
    Eben nicht. Allen gemeinsam ist nämlich, daß sie ihren privaten Raum nicht mit anderen Menschen teilen möchten. Und praktisch auch nur sehr schwer könnten. Sind alles ziemlich individualistisch angelegte Persönlichkeiten.

    Oder seid ihr auch alle so, dass jeder genau am Samstag von 14.30 - 15.45 den Rasen mähen muss, nicht vorher nicht nachher, und somit der Rasenmäher auf keinen Fall rumgereicht oder ausgeliehen werden kann?
    Grad gings noch um gemeinsamen Wohn- und Lebensraum ... abgesehen davon sind ja nun gerade bei hochwertigem Werkzeug die Vorlieben höchst persönlich ... und der alte Spruch: "Werkzeug verleiht man nicht", kommt ja nicht von Ungefähr ...

    Aus der Praxis: Wir hattenhier in der Nachbarschaft verbredet, bestimmte Gartengeräte gemeinsam zu nutzen und haben das eine Weile probiert ... gemeinsamer Rasenmäher, Häcksler, Heckenschere, Leitern, und einiges andere ... nach und nach haben sich die Nachbarn still und leise eigenes Werkzeug angeschafft ... inzwischen hat jeder seins und wir lachen manchmal zusammen darüber ... und helfen uns weiterhing gegenseitig aus natürlich. Aber die Bedürfnisse sind eben doch unterschiedlich ...

    das leuchtet mir nun hinten und vorne nicht ein, inwiefern das ein Problem sein könnte, aber ich bin da wohl einfach unkompliziert.
    Es muß dir ja auch gar nicht einleuchten. Es wäre nur wünschenswert - aus meiner Sicht - wenn du akzeptieren könntest, daß dir aufgrund deiner Persönlichkeit andere Dinge einleuchtend erscheinen, als mir aufgrund meiner Persönlichkeit.

    Und es hat auch nichts mit "unkompliziert" zu tun: Wenn ich im Retreat bin, dann leben ich vollkommen unkompliziert über einen längeren Zeitraum mit wildfremden Menschen in unmittelbarer Nähe ohne jede Privatsphäre. Und wie gesagt: In meinem Leben habe ich das auch die allermeiste Zeit getan. Das ist aber nicht die Lebensform, die meinen wahren Bedürfnissen entspricht. Und solange ich mein Leben selbstbestimmt gestalten kann, versuche ich eben es meinen eigentlichen Bedürfnissen entsprechend zu gestalten.
    Das Eintreffen chronischer Beschwerden müsste nicht in dem Mass sein, wie es unsere ungesunde Umgebung uns aufzwingt;
    Ich habe nicht so sehr auf umweltbedingte Erkrankungen abgezielt, sondern auf körperliche Veränderungen, die mit dem Erreichen der Lebensmitte natürlich einhergehen.

    doch diese Veränderung können auch das Leben in einer Singlewohnung plötzlich ungeeignet machen. Das hängt dann ja nicht von der Wohnform ab, wenn sowieso alles anders werden kann.
    Je nun ... hier gings ja aber nun um die sozialen Aspekte. Und da gibts eben einiges, was dafür spricht, die entsprechenden Änderungen zu reflektieren.

    Ein gelungenes Projekt eines Freundes der mit seinerseits Freunden seit Jahren gemeinsam wohnt, ist u.a. deshalb so erfolgreich, weil sie derlei Dinge schon im Vorhinein bedacht und eingeplant haben. Ein tolles Projekt, das gerade jetzt, da alle über die 70 sind, viele Früchte bringt.
    Nichtsdestotrotz entspricht es wohl nicht deinen Vorstellungen: Die haben sich nämlich gemeinsam einen kleinen Weiler gekauft, so daß jeder ein eigenes Häuschen hat, ggf. noch Atelier oder Werkstatt dazu ... also eine WG nicht auf eine Wohnung oder ein Haus bezogen, sondern auf einen Weiler. Tolles Projekt, aber eher nicht so flächenneutral ...
    Geändert von carstenm (28-07-2021 um 12:38 Uhr)

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