Das wäre dann nicht lustig, sondern strafrechtlich relevant. Diskriminierungsverbot und so. Damals wie heute.
Irgendwie glaube ich solche Räuberpistolen aber nicht so richtig, sondern ordne sie eher in den Bereich rückblickender Verklärung der eigenen Schulzeit ein. Ehemalige Schüler haben bei solchen "Black Stories" auch immer nur Nachteile erlitten. Es gibt irgendwie nie einen der berichtet, dass Lehrer ihm zum Vorteil gegen Recht und Gesetz verstoßen hätten. Wenn dieses Lehrerhandeln so häufig vorkommt und völlig "normal" ist, müsste es ja schon rein statistisch auch solche Erzählungen geben. Aber Mensch gefällt sich halt in seiner Opferrolle und im Sucht gerne nach Ausreden für die eigenen Unzulänglichkeiten in der Schulzeit.
Wenns mit dem Abi nichts geworden ist, waren halt die blöden Lehrer schuld! Wer auch sonst. Natürlich wollen die kein Arbeiterkind an der Uni sehen, ist doch glasklar.
Es geht nicht darum, dass es sowas "menschlich gibt", sondern das hier unterstellt wurde, dass ein gesamtes Lehrerkollegium ganz bewusst so ein armes Kerlchen auf den Kieker genommen und ihm damit gleich noch sein Leben versaut hätte. Was natürlich Blödsinn ist.
Dazu beschäftigt man sich sowohl im Studium als auch später in beruflichen Fortbildungen umfassend mit solchen Themen. Man kann also schon davon ausgehen, dass Lehrer relativ stark sensibilisiert sind, für jegliche Arten von Befangenheit im Schulalltag.
Die meisten Kollegen haben auch sowas wie einen Berufsethos, wo einem schon der gesunde Menschenverstand sagt, dass man Schüler nicht bevorteilen oder benachteiligen darf. Zumindest nicht so offensichtlich, bewusst und platt, wie es hier in einigen "Anekdoten" vermeintlich zum besten gegeben wurde.
Das "System" Rechtsstaat sorgt dafür, dass ein jeder ein Auskunftsrecht bzgl. seiner Beurteilungen und Leistungsbewertungen in der Schule hat und sich im Zweifel einen Anwalt nehmen kann, um gegen Unrecht oder als Unrecht empfundene Behandlung vorzugehen. Ich weiß nicht, wie Intensivbetten verrechnet werden, aber Schule ist da relativ offen, klar und transparent.
Wer natürlich zu faul oder zu doof ist, von seinen Bürgerrechten Gebrauch zu machen, der verharrt dann auch zu recht in der Opferrolle.
Vielleicht bis an's Lebensende.
Dieser Mangel an Selbstreflexion, verbunden mit der Unfähigkeit, seinen Hintern hochzukriegen und Verantwortung zu übernehmen, spiegelt sich dann im Übrigen auch in solchen Auswahlverfahren wider, die man in den Clips auszugsweise sehen konnte.
Ich würde sowas vielleicht als "geistige Generation Lauch" bezeichnen, um mal wieder die Brücke zum Thema zu schlagen.![]()









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