
Zitat von
MGuzzi
für mich wäre eher interessant welche Spannungsverhältnisse da vorherrschen, und wie die verteilt sind, und ob die "Kua" eher geschlossen oder geöffnet sind. Ich denke da könnte es vielleicht Unterschiede geben.
Praktisch gibt es die sicherlich und darüber hinaus kenne ich nur sehr wenige (eigentlich gar niemanden), die auf sowas explizit eingehen. Dazu kommen vermutlich noch gewisse Übertragungsschwierigkeiten von Ost nach West.
So wie ich das sehe (und lehre) ist die Hüfte in der Ausgangsposition entspannt und man lässt den Tanden sinken. Am Ende der Bewegung werden dann Unterbauch und Gesäß (möglichst) kurz angespannt und (sofort wieder aber nicht sichtbar) entspannt. Die Hüfte ist dabei neutral (also nicht gekippt oder so). Das Problem was ich ganz persönlich im Karate in Deutschland sehe, ist dass diese Spannung bei fast allen zu früh einsetzt und zu lange anhält. Die Japaner mit denen ich mal trainiert habe, waren da jeweils viel lockerer - nur deren Sensei zeigen das halt nicht so, deswegen gehe ich da nicht mehr hin. Und vielleicht waren die auch die Ausnahme.
Demnächst ist Naka Sensei hier. Vielleicht zeigt der es ja endlich mal anders.
„Grau teurer Freund, ist alle Theorie. Und grün des Lebens goldner Baum.“