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echt?
eigentlich ja ne gute idee.
Ich hätte Deinen Post 18 hier zumindest so verstanden: https://www.kampfkunst-board.info/fo...amp-2022/page2

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ich bin nur, nach ner heftigen krebs-op vor 4 1/2 jahren nicht mehr sehr mobil. muss jede woche in die "therapie" (zum glück ohne nebenwirkungen) undd kann deshalb nicht länger als ein paar tage weg von zu hause.
da kommt übrigens mein erheblich gesteigerter messerfimmel her. vorher: messer als tolles instrument für das kk-training. danach wohl so ne art selbsttherapie wegen "trauma". wäre fast bei 14std. op (inklusive durchtrennung - und natürlich wiederherstellung - einer halsschlagader) drauf gegangen und hatte danach nur 5% überlebenschance (die ich wohl gut genutzt habe).
seitdem sind möglichst scharfe messer nicht nur teil der fma-faszination, sondern auch eine art fetisch geworden. ein psychologe würde wohl sagen: zum mentalen rausschneiden des tumors (falls der wiederkommt und das hat er schon einmal versucht, ist aber abermals an meiner sturheit gescheitert) und als talismann wegen der OP und dem wegzumessernden feind. so kommt es mir jedenfalls vor. irrational, aber wohltuend.
vielleicht sollte ich mir das ärztlich bescheinigen lassen und den wisch immer mit mir führen. von wegen "anerkannter grund" (bin ja ansonsten "stabil" und als meist gutmütiger mensch keine gefährdung für meine mitmenschen)
Das wiederum ist mir neu - mein Beileid zum Krankheitsfall und Gratulation zum "beating cancer". Ich habe zwar kein Stimmrecht in Deutschland, bin aber gerne bereit, jede Online-Petition mit dem Titel "amtlich anerkanntes Therapiemesser" zu unterschreiben.
Ich bin mir nur nicht 100% sicher, ob ich Dir wirklich was Gutes tue wenn ich Dich in dem Sammelfetish bestärke - primär, weil ich nen teuren Geschmack habe, nicht weil ich was dagegen einzuwenden hätte Und natürlich sehe ich am Horizont des anberaumten Treffens der KKB Messer-Selbsthilfegruppe, dass sich alle in die von anderen mitgebrachten Scharfigkeiten (in Ermangelung eines besseren Wortes) verlieben und der Absatz der Messerhändler mal wieder in ungeahnte Höhen schnellt

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übrigens: messer schärfen/abziehen und dann die schärfe an papier, arm/beinhaaren, pappe und holz (evtl. auch in der küche) zu testen ist eine sehr meditative und beruhigende, konzentrierte tätigkeit und damit auch was "gesundes", solange man sich nicht die finger absäbelt.
Dem kann ich zustimmen - mit zwei Ausnahmen: billiger rostfreier No-Name-Stahl an italienischen Messern (wird einfach nicht scharf, egal was man macht ) und Reinkarbid (ohne industrielles Schleifgerät einfach unlustig). Wenn Du's wirklich meditativ willst, kannst Dich ja mal an ner mirror polished edge versuchen Das KÖNNTE allerdings Mehrausgaben im Bereich Schleifutensilien nach sich ziehen.