Zitat Zitat von QuiRit Beitrag anzeigen
weil wenige direkt verraten, was sie konkret machen und oft wird vieles gleichzeitig bedient (SV, Sport, Tradition, geselliges Zusammensein, Kunst ...) und Systeme werden sowieso gemischt. ... meine Empfehlung ist möglichst viel anzuschauen in den FMA und sich nicht von vorgefassten Meinungen (dass es diesem oder jenem ähneln sollte) einengen lassen. Es gibt beispielsweise Systeme, welche nicht auf eine Distanz spezialisiert sind, sondern alle Distanzen harmonisch abbilden, aber trotzdem sehr sehr gutes Corto- Game haben.
zum dem und zum kompletten post:
den unterschied zwischen dem, was nach außen "verraten" wird (zum beispiel über diese ollen "prüfungsprogramme", soweit überhaupt vorhanden) und dem, was man als "fortgeschrittener" zb. trainiert, wenn man in einer gruppe ist, in der der oberguro persönlich häufiger vorbeischaut, habe früher ich auch erstaunt zur kenntnis genommen. dazu kommt: wenn ich zb. unterrichtet habe, dann war das MEINE art, das "fromal vorgegebene" eines stils umzusetzen. da geht es dann nicht, um eine "direkt verratene technik", die verändert wird, sondern um die art, wie man damit agiert. und da tun sich manchmal große unterschiede auf - ja nachdem, an wen man da gerät und was der/die so betont (eben kultur oder SV oder sport oder was auch immer).

das suchen nach DEN tollen stilen ist oft nicht zielführend. besser man sucht nach einer trainingsgruppe, in der genau so an die sache rangegangen wird, wie man es gerne hat.
natürlich gibt es allerdings auch bestimmte tendenzen (ideale), die in manchen stilen häufiger vertreten sind, als in anderen, aber selbst in solchen fällen: es kann sehr unterschiedlich ausgeprägt sein - je nachdem an wen man da konkret gerät.

ich halte auch nicht viel davon, einen "fast nur" corto stil (oder largo oder medio) haben zu wollen. zum einen wüsste ich nicht, dass es solche "fast nur" stile gibt und zum anderen, damit hängt es zusammen, selbst wenn man zb. corto bevorzugt, dann macht das keinen sinn, wenn man nicht auch largo und medio dabei hwat, um überhaupt erst die lücke zum corto schließen zu können oder - anders herum - um aus dem corto bei bedarf auch wieder sicher heraus zu kommen.