
Zitat von
amasbaal
nein, hab ich ja immer gesagt. der hauptaufreger war ja die 6cm regel, die im raum stand.
auch im faden gefühlte 1000x angesprochen: das jetzt abgestimmte, ist im grunde, wie vorher, nur eben totalverbot der springmesser, die nach vorne rausspringen und mehr kontrollmöglichkeiten durch erleichterung, "zonen" auszurufen und dort dann ansatzlos kontrollieren zu dürfen.
der ganze streit hat ja schon vor vielen wochen begonnen und zwar, weil ein user alle messer verboten haben wollte und uns messerträger als fast-kriminelle dargestellt hat und seitdem alle möglichen messerthreads (die ganz andere themen haben) mit seinem moralischen aufschrei volltrollt. (wie auch hier. thema war ein anderes)
daraus ergaben sich die unüberwindbaren persönlichen gräben, die nun mal jetzt da sind und dann macht man auf den beiden seiten des grabens munter weiter, obwohl das gesetz selber keine 6cm begrenzung mehr hat und eh nicht alle messer "verboten" werden.
mein problem hier ist marq und seine allgemeine messerphobie, mit der er dauernd "reingrätscht", nur recht wenig das gesetz, wie jetzt beschlossen. ich leide nicht besonders stark unter letzterem, aber ich mach mich zu recht drüber lustig. dazu kommt: bei Corona hqaben auch viele die masken getragen und sind nicht dran gestorben. aber viele mochten einfach nicht, dass man hierzulande immer mehr vorgeschrieben und verboten bekommt und sind deshalb sehr empfindlich, wenn es um verbote und gebote geht, die KEINEN SINN machen und einen (egal, wie stark im einzelfall) einschränken (ich persönlich hatte mit den Corona regeln keine probleme, aber das gefühl der permanent zunehmenden einschränkung und kontrolle kann ich sehr gut nachvollziehen). das messerproblem wird mit dem immer absurder werdenenden text des 42a-c jedenfalls nicht im geringsten gelöst. das ist reine symbolpolitik, wie der allergrößte teil der heutigen politik (auch und besonders bei populisten. eigentlich sind fast überall nur noch populisten... mit unterschiedlichen einfärbungen). und die kann einem ja auch an sich auf den keks gehen.
dazu kommt noch das problem der nicht vorhandenen rechtssicherheit, wenn vieles am 42 auslegbar bleibt.
ich will einfach nicht verstehen, warum es nicht "einfach" ein generelles führ- und anwendungsverbot für in sachen messer und gewaltstraftat "auffällige/vorbestrafte" personen geben kann. ist viel einfacher und klarer (alle messer, ausser für die außengastronomie und für die ausübung des eigenen berufes notwendige üblichen messer in der öffentlichkeit... basta. einfacher gesetzestext, einfach zu kontrollieren. es braucht da nur eine personalienüberprüfung am bandentreffpunkt und keine durchsuchungen. die kämen erst mit dem vermerk "führverbot" in der akte dran.)
juristisch für mich unklar: wenn ich auf dem weg zum wald durch eine zone muss und dafür entsprechend gesichert "transportiere", mich dann aber in der zone (zb. im hauptbahnhof) noch etwas aufhalte (zug kommt was später oder ich krieg hunger, hol mir noch was zu essen und nehme erst den nächsten zug), den "transit" des messers also unterbreche, ist das dann noch erlaubt, oder gilt das dann nicht mehr als transport?
fragen über fragen, die im konkreten fall aber sehr wichtig werden können.