
Zitat von
derKünstler
- Daher würde ich das nicht pauschalisieren und sagen: Och, wenn man genug Erfahrung hat und alles gut genug einschätzen kann, klappt alles.
- Du übersiehst vielleicht, dass es Faktoren gibt, die sehr tief in der Psyche (frühkindliche Prägungen oder Traumata z.B.) liegen
.
Ich muss mal kurz zurückfragen . hast du hier für dich einfach Gedanken abgespult oder beziehst du dich tatsächlich noch auf den von dir zitierten Satz ? Was hab ich in dem Satz pauschalisiert ? Warst du es nicht der gesagt hat "Bestleistungen im Wettkampf , NCHT im Training ...", wegen Erregung und so ?
Und was bitte übersehe ich dabei , wenn ich diesen Punkt anspreche , das es auch den umgekehrten Fall gibt ?
D.H. an sich "ungefährliche" Momente werden unkontrollierbar als stark bedrohlich wahrgenommen, die es gar nicht sind. Völlig egal, wie gut man seine Sache kann und wieviel Erfahrung man genau darin hat.
Das mit Streisand hattest du schonmal in einem anderen Thread erwähnt , als es zum Gespräch mit Roice kam , zu psychischen Aspekten
Dir ist aber schon klar das Fälle wie mit der Streisand Therapiebedürftig sind , weil sie eben nicht der Norm entsprechen.
Wenn der Kopf verrückt spielt
https://www.facebook.com/reel/556882870229402
Die Norm ist , das Menschen die öfter mit extremen Situationen konfrontiert werden , auch daran wachsen und zunehmend unbeeindruckter ihren Job machen können .Unbeeindruckter bedeutet NCHT das es keinen Rest an Erregung mehr gibt . es bedeutet nur , das sie mehr und mehr besser damit umgehen können und nicht das es völlig eliminiert wird .
Beispiele ? Rettungssanitäter , Feuerwehrleute , Gerüstbauer , Bergsteiger ,... such dir was aus.
Der Punkt bei ALLEN ist die grösser werdende Erfahrung mit den Zuständen und damit ein besseres Handling , wenn sie auftreten .
Bevor jetzt wieder Pauschalität kritisiert wird . Alles in Abstufungen und natürlich individuell. Siehe es als Tendenz die wahrgenommen werden kann. Und ja , dabei gibt es immer auch einige Menschen die trotz merhfacher Erfahrung damit nicht klarkommen und den Job dann irgendwann deswegen aufgeben. Ändert das was an dem Punkt das Erfahrung mit extremen Situationen in den meisten Fällen einen robuster macht ? In meinen Augen Nein. weil sie trotzdem in gewissen Level daran gewachsen sind , nur nicht so stark das es für diesen Job ausreicht.
Es scheint eine Art "Schalter" bei Menschen zu geben, die unbewusst gedrückt werden, wenns "um die Wurst" geht und in denen man grandios funktioniert.
Stimme ich z.t. zu , nur wir waren immer noch beim Thema ,.. Kommunikation bevor es am Dampfen ist . Deshalb ja auch der Punkt mit Deeskalation und den netten Tips mit Cool und so. Und du selbst hast ja auch angesprochen , das dieser Schalter eben nicht immer funktioniert.
- Für die SV schätze ich dies als sehr extrem ein und unterstelle JEDEM, dass er Ängste entwickelt, die er dann jedoch überwinden muss, ganz gleich, ob man sie ihm ansieht oder nicht.
- Ein "gesunder" Aggressor ist dem ebenfalls ausgeliefert, außer er befindet sich in einem emotionalem Extremzustand wie Hass oder Drogeneinfluss. (oder in einer Position der Überlegenheit , solange seine Psyche ihm sagt , es wäre so , Anmerkung von mir.)
- Aus diesem Grund sehe ich jeden körperlichen und auch sonstigen Kampf zu einem erheblichen Teil auf der Psychischen Ebene
- Das Ganze scheint mir aber sehr individuell und kontextabhängig zu sein.
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Stimme allen Punkten zu ,
Geändert von Cam67 (24-11-2024 um 19:16 Uhr)
Die verstehen sehr wenig , die nur das verstehen , was sich erklären lässt. ( Marie v. Ebner-Eschenbach)