Genau das ist der Punkt, wie immer mit jedem Verteidigungsmittel. Größe und Gewicht sind hier die Knackpunkte. Ohne einen entsprechenden Holster wird wohl niemand dauerhaft Taser oder meinetwegen auch den Jet Protector führen. Sehr wahrscheinlich ist doch, daß die Bequemlichkeit siegen wird und man läßt beides öfter mal in der Schublade liegen. Da nutzt es aber nichts.
Beide Gerätschaften sehe ich auch für Zivilisten eher im Bereich der " Heimverteidigung " und der Fall ist ja noch seltener als auf einen Aggressor mit Klingenwaffe zu treffen. Wenn auch nicht völlig ausgeschloßen.
Taser: Ich habe noch mit keinem üben können, bzw. eine Einführung o.ä. mitgemacht. Ist auch der momentanen Situation geschuldet ( lange Krankheit ). Es gibt auch Einsatztrainer die berechtigte Zweifel an Tasern haben. Es gäbe dann ein weiteres Einsatzmittel, was die Entscheidungsfindung beeinflußt. Will man nur einen speziell geschulten Beamten, muß man Einsatzkonzepte ändern. Geht auch nicht von Heute auf Morgen. Im Moment wird im Bereich " Messer " ja nachgeschult, ist aber ein anderes Thema.
Taser machen vor allem Sinn, gegen gegen bekannte potentielle Aggressoren. Bekannt im Sinne von " Wie ist der gesundheitliche Zustand ", denn für jemanden mit einer Herzschwäche, wäre ein Taser nicht das geeignete Einsatzmittel. Da sind RSG und EKA zu bevorzugen, oder auch was ganz anderes.
Außerdem sollte ein Taser in Verbindung mit der Body-Cam genutzt werden. Wäre mein persönlicher Wunsch.






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