Und man mag es kaum glauben – in der Musikschule wird das Kind nicht eingeengt, sondern findet endlich den notwendigen Rahmen, um sich frei zu entfalten, ohne dass sich der Nachbar über den Lärm beschwert.
Das Einengen bezog sich auf die eigene Kreativität und auf die eigene Natürlichkeit sich auszudrücken . Egal ob über Musik oder Bewegungen ala KK/KS. Hat also nichts mit den Reaktionen von Nachbarn zu tun. Es ging um die Entwicklung .
Ob der Rahmen den das Kind dort findet tatsächlich es fördert oder eben doch einengt , ist ganz stark eine Frage wie der Rahmen gestaltet ist . Gerade beim Thema Schule Sowohl was den aufbau der Methodik angeht und auch was den Inhalt des gelehrten Stoffes angeht.
Um es auf den KS zu übertragen.
Steckst du ein Kind in eine Grapplinggruppe und es hat überhaupt keinen Zugang dazu , dann tust ihm keinen Gefallen und erst recht nicht förderst du damit seine freie Entfaltung.
In der Musikschule angekommen, kann das Kind sein Glück kaum fassen: So viele Gleichgesinnte leben dort ihren natürlichen Drang zum Musizieren aus und verfeinern mehrmals wöchentlich ihr Talent.
Dann steckt es in einer Gruppe ,die alles andere als gleichgesinnt sind und das eigene Talent fehlt , was es noch schwerer macht . ^^
Wenn ein Kind fröhlich mit Stöcken auf verschiedenste Blechbüchsen schlägt und sich an den entstehenden Klängen erfreut, könnten aufmerksame Eltern auf die Idee kommen, es in eine Musikschule zu schicken. Dort nennt man dieses Setup dann "Schlagzeug" spielen.
Um auf dein Beispiel zurück zu kommen .
Wenn das Kind da nun fröhlich rumkloppt und nun auf Musikschule geht , wo es als erstes lernt einen festen starren Rhythus einzuhalten (Metronom) , den es gar nicht möchte , weil es ihm jede Fröhlichkeit nimmt , und weil Musik nicht Grrund war weshalb es da rum kloppte , dann haben die "aufmerksamen" Eltern es definitiv eingeengt. Vll. wollte es nicht Schlagzeug spielen , sondern lieber in Richtung Escrima gehen . ^^
Der Punkt ist . Ein Rahmen kann einen definitiv unterstützen , aber nur wenn es der richtige Rahmen für den einzelnen ist mit der richtigen Grösse , also wieviel Freiheiten er zulässt . Einfach nur zu sagen , Ein Rahmen ist gut , auch wenn er am Wesen des Kiindes oder des zukünftigen Kampfsportlers vorbei geht , engt ein und fördert nicht die freie Entfaltung desjenigen der dann auf eine Schule geschickt wurde.
In deinem Beispiel würden deine "aufmerksamen" Eltern nur ihre eigene Interpretation in das Kind projizieren , wenn sie allein die von dir gebrachten Kriterien , wie "es schlägt da so fröhlich drauf und erfreut sich an den Klängen" als Grundlage nehmen. da beginnt schon oft die Einengung welche Künstler argumentiert.
Die verstehen sehr wenig , die nur das verstehen , was sich erklären lässt. ( Marie v. Ebner-Eschenbach)