das mit "faust NICHT zurückziehen" kann durchaus sinn machen, aber nicht im sinne von box-sparring oder faustkampf im eigenltichen sinne, sondern, wenn es gar nicht um schlagkombos geht, eher um einen treffer, dem ein sofortiges greifen für würfe, hebel etc. folgen soll. im silat wäre das der ansatz, weiter "durchzulaufen" und dabei zu agieren, statt sich einen schlagabtausch zu liefern.
natürlich wird die faust dann nicht einfach stehen gelassen, sondern sie wird zur offfenen hand, die ins revers greift oder den kopf nach hinten kippend drückt oder dreht um ein hohlkreuz beim gegner zu erzeugen und ähnliches .... eben: übergang in die clinchdistanz zum werfen, würgen, hebeln. das könnte man zb machen: klassische ausführung, die aber fließend und ohne "stop" zur direkten weiterleitung in eine nahdistanztechnik führt

entspricht im messerbereich dem drin und dranbleiben und dann am mann bleibend, die klinge schneidend/drückend/reißend unter ständigem kontakt "laufen" zu lassen, sobald die klinge einmal drin oder dran ist...

darüber hinaus, hast du natürlich recht: wenn es ums "boxen" geht, dann den "rückzug" für den unmittelbar folgenden schlag oder für die deckung/abwehr immer mit trainieren - egal, wie die schlagtechnik bis zum ziel technisch aussieht.